Die Briefe von Madame de Sévigné als politische Plattform: Zwischen höfischer Loyalität und kritischer Stimme

von Mathis Krause

Das Erstarken rechtspopulistischer Parteien europa- und sogar weltweit wirft insbesondere auf die heutige Justiz einen finsteren Schatten: ein Phänomen der Instrumentalisierung durch deren Einflussnahme, das sich bereits im Alltag mancher Gerichte bemerkbar macht.

Will man den Palais de Justice in Paris besichtigen, wird man am unauffälligen Besuchereingang nicht nur, wie in Paris üblich, oberflächlich kontrolliert, sondern muss sich zunächst vor einem Gendarm rechtfertigen, weshalb man das Gebäude betreten möchte. Danach werden sämtliche Gegenstände durchleuchtet und man wird anschließend aufgefordert, sich mit erhobenen Armen stehend in einem Ganzkörperscanner zu positionieren. Schon allein dieser herabsetzende Prozess flößt Respekt vor dem gigantischen Gebäudekomplex auf der Pariser Île de la Cité ein. Von Beginn meines Besuches an fühle ich mich hier wie ein ungebetener, aber geduldeter Gast, der sich ausnahmsweise in bestimmten Bereichen des Justizpalastes bewegen darf, aber an vielen Türen und Gängen durch ein Stopp-Schild abgewiesen wird. In diesen historischen Gemäuern fand im 17. Jahrhundert einer der bemerkenswertesten Justizprozesse Frankreichs statt – zu diesem Zeitpunkt war die französische Justiz durchaus ein Instrument der Politik. Über diesen Prozess schreibt Madame de Sévigné in mehreren Briefen. Noch heute erfassen mich an diesem Ort Beklemmung und Unbehagen, Gefühle, die auch bei der Lektüre ihrer mehrere hundert Jahre alten Briefe aufkommen. Schon damals war es nicht ohne weiteres möglich, Zutritt zur Verhandlung gewährt zu bekommen. Vielmehr war der Prozess ein von König Louis XIV initiiertes und inszeniertes Gerichtsverfahren, das heute als ‚politisch motiviert‘ gelten würde.

Palais de Justice in Paris: Vorderansicht des Gebäudekomplexes an der Cour de Mai sowie der Sainte Chapelle. ©

Louis XIV gegen Nicolas Fouquet

Es ist der 17. August 1661. Nicolas Fouquet lässt in seinem neu errichteten Prachtschloss Vaux Le Vicomte eine riesige Feier ausrichten. Bisher war er als Surintendant des Finances unter Louis XIII tätig und kam so zu großem Wohlstand, den er nun in seinem Schloss zur Schau stellt. Nach dem Tod von Cardinal Mazarin liegt es auf der Hand, dass Fouquet auf dessen Posten als Regierungschef unter dem neuen König Louis XIV folgen wird, und so verwundert es nicht, dass auch der junge Monarch zu den geladenen Gästen der großen Feier zählt. Das Fest nimmt jedoch einen völlig anderen Ausgang als gedacht: Gerade die pompös und luxuriös gestaltete Schlossanlage und Fouquets Machtausweitung besiegeln seinen Untergang. Louis XIV sieht in Fouquet eine Gefahr für seine eigene Macht und Autorität und lässt ihn festnehmen.

 

Schloss Vaux Le Vicomente. ©

Brieffreunde

Schon vor dessen Verhaftung pflegt Madame de Sévigné eine Brieffreundschaft zu Nicolas Fouquet. Nun, da im Zuge der Prozessvorbereitung auch sein persönlicher Besitz durchsucht wird, fürchtet sie, dass die Korrespondenz sie ebenfalls in Schwierigkeiten bringen könnte:

Eussiez-vous jamais cru que mes pauvres lettres, pleines du mariage de M. de La Trousse et de toutes les affaires de sa maison, se trouvassent placées si mystérieusement? Je vous avoue que, quelque gloire que je puisse tirer, par ceux qui me feront justice, de n’avoir jamais eu avec lui d’autre commerce que celui-là, je ne laisse pas d’être sensiblement touchée de me voir obligée à me justifier, et peut-être fort inutilement, à l’égard de mille personnes qui ne comprendront jamais cette vérité.

(Madame de Sévigné: Correspondance I, S. 50)

 

In ihrem Brief an Simon Arnauld de Pomponne, einem Freund von Madame de Sévigné, schreibt sie von „armseligen Briefen“, in denen sie Belanglosigkeiten mit Fouquet austauscht wie die Hochzeit des M. de La Trousse. Ihre Korrespondenz stellt sie damit als unschuldig und oberflächlich dar und zeigt sich selbst überrascht, dass ihre Briefe bei Fouquet so „mystérieusement“ versteckt sind. Sie fürchtet, durch die konfiszierten Briefe in ihrer Stellung in der höfischen Gesellschaft diskreditiert zu werden. Gleichzeitig bedient sie sich im Briefausschnitt einiger Kunstgriffe, indem sie bspw. durch das Adverb „mystérieusement“ Spannung aufbaut und ihren Adressaten durch ein Geständnis („je vous avoue que […]“) zunächst selbst zum Richter über ihre Mitschuld macht. Sie stellt aber sofort klar, dass sie sich „fort inutilement“ für solche Kleinigkeiten vor „mille personnes“ rechtfertigen müsste, die ohnehin niemals die Wahrheit verstehen würden. Damit wiederum stellt sie sich auf intellektueller Ebene über die Richter.

 

 

Madame de Sévigné berichtet von Prozess

Tatsächlich bleiben die konfiszierten Briefe für Madame de Sévigné ohne Folgen und so behält sie auch weiterhin den Prozess gegen Nicolas Fouquet im Blick und berichtet zwischen dem 17. November und dem 26. Dezember 1664 in 14 Briefen an Pomponne über die Entwicklungen. Der Prozess läuft aus heutiger Sicht nicht gerade unvoreingenommen ab: Fouquet wird vor ein außerordentliches Gericht gestellt, dessen 22 Richter vom König ernannt werden. Am Ende des Prozesses, dessen Vorbereitungen sich über drei Jahre ziehen, wird Fouquet des Finanzbetruges für schuldig gesprochen und ins Exil verbannt. Louis XIV greift jedoch persönlich ein und wandelt das Urteil in lebenslange Haft in Pignerol um.

Faszinierend ist die Art und Weise, mit der Madame de Sévigné vom Prozess berichtet. Beim Lesen ihrer Briefe gewinnt man den Eindruck, sie wäre selbst im Gerichtssaal dabei gewesen. Tatsächlich basieren ihre Informationen aber auf Berichten des beteiligten Richters Olivier Lefèvre d’Ormesson, einem ihrer Onkel. Auch der Empfänger ihrer Briefe, Pomponne, kann dem Prozess nicht beiwohnen, weil er selbst vom Hof verbannt wurde, nachdem er nach seiner Hochzeit in Ungnade gefallen ist.

Madame de Sévigné steht in der Affaire Fouquet in der Mitte eines spannungsreichen Geflechts: Einerseits möchte sie weiterhin in der höfischen Gesellschaft verkehren und ihre adeligen Privilegien behalten, hält aber andererseits Kontakt zu einer vom Hof verbannten Person und verfolgt aufmerksam den Prozess eines vom König persönlich Verfolgten.

In diesem Zusammenhang stellt sich folgende These heraus, die im Folgenden erläutert werden soll: Der Brief, verbunden mit ihrem literarischen Stil, ermöglicht Madame de Sévigné die Entwicklung eines subtilen Narrativs, das Fouquet als Opfer königlicher Willkür darstellt. Gleichzeitig stellt Sévigné sicher, dass ihre höfische Loyalität nicht gefährdet wird.

 

Blick in einen Gerichtssaal im Pariser Palais de Justice, wo der außerordentliche Prozess gegen Fouquet stattfand. ©

Dramatische Briefe

Im 17. Jahrhundert stellt der Brief zunächst ein Kommunikationsmittel dar und findet in literarischen Kreisen kaum Beachtung. Während der Hof des Königs insbesondere die großen Gattungen wie Tragödien und Komödien fördert, in welchen der Staat sich repräsentiert sieht, bleibt das Verfassen von Briefen vor allem Frauen vorbehalten, die grundsätzlich als unfähig betrachtet werden, die ‚großen Gattungen‘ zu bedienen. Alltägliche Gespräche der Salons werden in Briefen in Schrift umgewandelt; Konversation wird über kurze und längere Distanzen geführt. Die Briefe von Madame de Sévigné heben sich hiervon jedoch ab: Sie bedient sich zahlreicher rhetorischer Stilmittel, wählt ihre Worte sehr bedacht aus und lotet Möglichkeiten des stilistischen und ästhetischen Ausdrucks aus. In ihren Briefen erzählt sie nicht nur Geschichten und Anekdoten, sondern transportiert auch ihre politischen Sichtweisen. Vor dem Hintergrund, dass ihre gesammelte Korrespondenz heute als literarisches Werk betrachtet wird, lässt sich, analog bspw. zur männlich dominierten Gattung der Tragödie, von Briefen als ‚weibliches Genre‘ sprechen. Interessanterweise, und das wird in den Briefen, in denen sich Madame de Sévigné mit dem Prozess von Fouquet befasst, besonders deutlich, erweitert sie die Konventionen von Briefen sogar so weit, dass sie Elemente aus der Tragödie einfließen lässt. So kommt beispielsweise Fouquet die tragische Rolle des hilflosen und ohnmächtigen Helden gegenüber der Übermacht des Königs zu. Die Tiefe der Tragik zeigt sich auch in ihrer Darstellung Fouquets als gutem Menschen, der ein Leben mit hohem Renommée, großem Reichtum, Traumschloss und der Aussicht auf den ranghöchsten Ministerposten leben konnte, aber am Ende alles verliert.

 

Die Kunst des Berichtens

Auf den ersten Blick wirken Sévignés Briefe wie eine objektive Beschreibung des Gerichtsprozesses gegen Fouquet: fast so, als würde sie selbst aus dem Gerichtssaal berichten. Tatsächlich jedoch schmückt sie ihre Briefe mit Empfindungen, Bewertungen und Anekdoten aus, die ihrer subjektiven Wahrnehmung entspringen. Vor dem Hintergrund, dass sie ihr Wissen zum Prozess nur indirekt erlangt, die Informationen für sich neu ordnet, manches hinzufügt und anderes auslässt, wird umso deutlicher, dass ihr Bericht nur ein Narrativ ist, das der Konstruktion der tragischen Rolle Fouquets dient.

Hierzu trägt auch ihr literarischer Stil bei. In einem Brief an Pomponne vom 17. November 1664 beschreibt sie den zweiten Prozesstag:

Aujourd’hui, lundi 17e novembre, M. Foucquet a été pour la seconde fois sur la sellette. Il s’est assis sans façon comme l’autre fois. Monsieur le Chancelier a recommencé à lui dire de lever la main; il a répondu qu’il avait déjà dit les raisons qui l’empêchaient de prêter le serment, qu’il n’était pas nécessaire de les redire. Là-dessus Monsieur le Chancelier s’est jeté dans de grands discours, pour faire voir le pouvoir légitime de la chambre, que le Roi l’avait établie, et que les commissions avaient été vérifiées par les compagnies souveraines. M. Foucquet a répondu que souvent on faisait des choses par autorité, que quelquefois on ne trouvait pas justes quand on y avait réflexion. Monsieur le Chancelier a interrompu: ‘Comment! vous dites donc que le Roi abuse sa puissance?’ M. Foucquet a répondu: ‘C’est vous qui le dites, monsieur, et non pas moi. […] – Mais cependant, a dit Monsieur le Chancelier, quoique vous ne reconnaissiez pas la chambre, vous lui répondez, vous présentez des requêtes, et vous voilà sur la sellette. – Il est vrai, monsieur, a-t-il répondu, j’y suis. Mais je n’y suis pas par ma volonté; on m’y mène. Il y a une puissance à laquelle il faut obéir, et c’est une mortification que Dieu me fait souffrir, et que je reçois de sa main. […] Après cela, Monsieur le Chancelier a continué l’interrogation de la pension des gabelles, où M. Foucquet a très bien répondu.

(Madame de Sévigné: Correspondance I, S. 55f.)

 

Mit der Erwähnung des Datums zu Beginn des Briefes erweckt Sévigné den Anschein, als würde ein neutraler und offizieller Bericht folgen. Sie beschreibt, wie Fouquet den Schwur verweigert und auch in der Lage ist, dies zu begründen. Der Richter beschuldigt Fouquet daraufhin, dem König Machtmissbrauch vorzuwerfen und scheint völlig außer sich zu geraten und sich in „de grands discours“ zu stürzen. Schon hier kreiert Sévigné eine Antithese zwischen der wütenden, irrationalen Justiz und Fouquet als in sich ruhendem Angeklagten, der aus einer scheinbar geistig wie moralisch überlegenen Position heraus vollkommen ruhig gegenüber dem Prozessleiter argumentieren kann. Während der Beginn des Briefes noch in der indirekten Rede steht und so den Charakter einer neutralen Chronik vermittelt, wechselt sie genau mit diesem Wutausbruch, verstärkt durch die Exclamatio „Comment!“, in die direkte Rede. Hierdurch entsteht beim Lesen der Eindruck, plötzlich mitten im Geschehen dabei zu sein. Madame de Sévigné lässt hier die Grenzen zwischen Berichterstattung und narratologischer Darstellung verschwimmen und nutzt diesen Effekt, um relativ unauffällig Partei für Fouquet zu ergreifen, der bspw. die weiteren Fragen des Richters nicht einfach nur beantwortet, sondern „très bien“ darauf antwortet. Für die Darstellung des Königs hingegen wählt Madame de Sévigné ganz andere Worte:

La bonne femme a mandé au Roi qu’elle avait soixante et douze ans, qu’elle suppliait Sa Majesté de lui donner son dernier fils pour l’assister sur la fin de sa vie, qui apparemment ne serait pas longue. Pour le prisonnier, il n’a point encore su son arrêt. On dit que demain on le fait conduire à Pignerol, car le Roi change l’exil en prison. On lui refuse sa femme, contre toutes les règles.

(Madame de Sévigné: Correspondance I, S. 78)

 

Am Ende des Prozesses beschreibt Madame de Sévigné, wie die Mutter Fouquets ihren Sohn ein letztes Mal vor seiner lebenslangen Haft sehen möchte, nicht ohne ihr (hohes) Alter zu nennen und der mütterlichen Nachfrage damit einen dramatischen Aspekt zu verleihen. Der König jedoch gestattet es nicht. Sévigné erwähnt, dass die Zurückweisung des Wunsches „contre toutes les règles“ ist, was zwar im Kontext einer absoluten Monarchie nicht verwundert, aber den König durchaus als unsensiblen und willkürlichen Machthaber darstellt, der sich über Gesetze einfach hinwegsetzt.

An anderer Stelle verlässt sie den Stil einer Chronik komplett und gestaltet eine spannungsgeladene Erzählung:

[…] des dames m’ont proposé d’aller dans une maison qui regarde droit dans l’Arsenal pour voir revenir notre pauvre ami; j’étais masquée. Je l’ai vu venir d’assez loin. M. d’Artagnan était auprès de lui; cinquante mousquetaires derrière, à trente ou quarante pas. Il paraissait assez rêveur. Pour moi, quand je l’ai aperçu, les jambes m’ont tremblé, et le cœur m’a battu si fort que je n’en pouvais plus. En s’approchant de nous pour rentrer dans son trou, M. d’Artagnan l’a poussé, et lui a fait remarquer que nous étions là.

(Madame de Sévigné: Correspondance I, S. 64)

 

Sie beschreibt die Gefangennahme von Fouquet, den sie hier auch als „notre pauvre ami“ bezeichnet und damit ihre Sympathie für den Angeklagten klarstellt. Fouquet, begleitet von „cinquante mousquetaires“, also einer enormen Anzahl von Soldaten (hier dramatisch als Stellvertreter der Übermacht des Königs inszeniert), wird ins Gefängnis überführt. Verkleidet und aus sicherer Distanz beobachtet Madame de Sévigné die Szene, baut einen Spannungsbogen auf und beschreibt, wie ihr vor Angst die Beine zittern, während Fouquet, der tragische Held, verträumt wirkt. Durch den Wechsel aus distanzierter Berichterstattung im Stil einer objektiven Chronik und der narratologischen Darstellung, verknüpft mit subjektiven Empfindungen erzeugt sie eine Spannung, die die Lesenden zugleich emotional bindet und zur kritischen Reflexion der absoluten Macht des Königs anregt.

 

Gefängnisbereich der Conciergerie auf der île de la Cité de Paris. ©

 

Die erste Verkünderin der Nachricht

Dass sie nicht ernsthaft darauf abzielt, einen Bericht über die Ereignisse des Prozesses zu verfassen, sondern mit ihren Briefen für Unterhaltung zu sorgen, wird klar, als sie an Pomponne schreibt: „Je mourais de peur qu’un autre que moi vous eût donné le plaisir d’apprendre la bonne nouvelle“ (Madame de Sévigné: Correspondance I, S. 78). Sie möchte die einzige Quelle sein, durch die Pomponne über den Prozess unterrichtet wird und ist sich folglich auch der Macht darüber bewusst, die Informationen hierzu gezielt auszuwählen und zu transportieren.

Subtil ist ihr Narrativ vom Prozess vor allem deshalb, weil es für Madame de Sévigné zu gefährlich wäre, ihre politischen Ansichten offen mitzuteilen. Als verwitwete und damit relativ unabhängige Frau adeligen Standes will sie in höfischen Kreisen verkehren und ihre Korrespondenzen pflegen. Um diese Stellung und ihre Privilegien behalten zu können, darf ihre Loyalität zum Staatsapparat, insbesondere zum König, nicht angezweifelt werden. Mit wenigen ambivalenten oder kritischen Anmerkungen und Anekdoten, verteilt über mehrere Briefe, beschreibt sie sich als Person, die der durch Willkür geprägten Herrschaft des Königs kritisch gegenübersteht.

Madame de Sévigné ist sich der Gefahr bewusst, dass ihre Korrespondenz – wie bereits bei der Durchsuchung von Fouquets Haus – in falsche Hände gelangen und so ihre Reputation am Hof nachhaltig beschädigen könnte. In Form von Briefen hat sie die Möglichkeit, trotz des Risikos eine subtile, aber konsequente Kritik an der Willkür des Königs Louis XIV zu formulieren. Durch bewusst platzierte Anmerkungen, Anekdoten und stilistische Kunstgriffe erzeugt sie ein Narrativ, das Fouquet als unschuldiges Opfer darstellt. Zu ihrem eigenen Schutz beschränkt sie sich in jedem Brief nur auf wenige verdeckt kritische Anmerkungen, sodass ihre Perspektive erst im Gesamtkontext aller Briefe klar wird.



 

 

 

Bibliographie

 

Madame de Sévigné: Correspondance I. Éd. Roger Duchêne. Paris: Gallimard 1972.

Bellanger, Hélène/Renneville, Marc: „Le palais de justice de Paris. Une visite pour l’histoire, Musée Criminocorpus.URL: https://criminocorpus.org/fr/ref/25/19097/ (Zuletzt aufgerufen am: 23.02.2026).

Haroche-Bouzinac, Geneviève: Madame de Sévigné. Une femme et son monde au Grand Siècle. Paris: Flammarion 2023.

Hawcroft, Michael: „Historical evidence and literature: Madame de Sévigné’s letters on the trial of Fouquet“, in: The Seventeenth Century 9/1 (1994), S. 57–75.

Lebigre, Arlette: „Madame de Sévigné et les grands procès de son temps“, in: Histoire de la Justice 20/1 (2010), S. 25–33.

Welch, Ellen: „State truths, private letters, and images of public opinion in the Ancient Régime: Sévigné on trials“, in: Leiner, Wolfgang/Ronzeaud, Pierre (Hg.): French Studies. Tübingen: Narr 2013, S. 170–183.

Wewel, Markus: „L’analyse politique du genre: pour une relecture des lettres de Madame de Sévigné“, in: Littératures classiques 90/2 (2016), S. 77–87.

 

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