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SUMMARY:Lesung im Literaturhaus - Genderqueerer Literatur begegnen
DESCRIPTION:Rahmen der von der PSE geförderten Innovationsinitiative „Genderqueeren literarischen Autor*innen begegnen“ finden im Juni und Juli folgende Veranstaltungen statt, die sich an alle Studierende und die breite Öffentlichkeit richten:\n&nbsp;\nAm 25. Juni, PH, 18h, Raum 1.-1.006 (oder draußen): Queere Lyrik aus Uganda und Namibia mit Stella Nyanzi und Sylvia Schlettwein. Lesung und Gespräch\nDie ugandische Lyrikerin und Aktivistin Stella Nyanzi ist seit vielen Jahren ein Ally der in ihrem Land verfolgten queeren Minderheit. In ihren Gedichten wendet sie sich gegen staatliche Gewalt aus feministischer und queer-aktivistischer Perspektive. In ihrem neuen, ins Deutsche übersetzten Band „Im Mundexil“ kommt auch ihr Exil in Deutschland zur Sprache. Die namibische Schriftstellerin Sylvia Schlettwein schreibt Lyrik und Prosa in Deutsch, Englisch und Afrikaans. Auch sie ist ein Ally und wird neben eigener Lyrik auch Texte anderer Lyriker*innen aus Namibia vortragen.\nDie Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt. Eintritt frei\n&nbsp;\nAm 7. Juli im Literaturhaus Stuttgart, 19.30: Kay Matter und Jayrôme Robinet. Abweichungen erschreiben.\nLesung und Gespräch\n&nbsp;\nDie Vehemenz, mit der über Körpernormen und geschlechtliche Identität gestritten wird, zeigt, wie brisant die Fragen nach individueller Selbstbestimmung auch heute noch sind. Auf dem Spiel stehen die Kategorien von Selbst- und Fremdwahrnehmung, Rollenverständnisse im Sozialen und Privaten, aber auch rechtliche und grammatikalische Setzungen. Dabei kann gerade die Literatur nicht nur Erfahrungen vermitteln, sondern erklären, irritieren sowie neue gedankliche und sprachliche Perspektiven aufzeigen. Die Autoren Kay Matter und Jayrôme Robinet haben Texte geschaffen, die sich zwischen autofiktionaler Innensicht und engagierter Essayistik bewegen. Matters »Muskeln aus Plastik« und Robinets »Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund« lassen erkennen, wie eng Trans*Identitäten mit Migration, Care und fragiler Gesundheit verwoben sind.
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