13. Dezember 2018 /

19.12. Maria Männig (Marburg): Kunstgeschichte der digitalen Bilder. Medien und Materialitäten

Der Vortrag von Maria Männig beschäftigt sich mit den spezifischen ästhetischen Qualitäten digitaler Bilder. Was unterscheidet ein digitales Bild von seinem analogen Pendant? Worin besteht die besondere Medialität und Materialität digitaler Bilder und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für kunstgeschichtliche Analysen?

Vortrag am Mittwoch, 19.12.2018, 17:30 Uhr, Keplerstraße 11 (K1), Raum M 11.82

Die allgemeine Wahrnehmung digitaler Bilder reduziert sich gemeinhin immer noch auf Narrative der Überwältigung, indem allein ihre quantitative Präsenz thematisiert wird. In den Hintergrund tritt dabei indes die Frage, was digitale Bilder sind und wie sie sich von ihren analogen Pendants unterscheiden. Antworten hierauf möchte ich daher im Rahmen meines Vortrags in medientheoretischer und materialästhetischer Perspektive entwickeln. Die übliche defizitäre Perspektive umkehrend, zeige ich an Fallbeispielen, was digitale Derivate über die eigentlichen Originale aussagen können. Dabei werde ich mich insbesondere auf das Verhältnis von Kunstwerken zu ihren (digitalen) Repräsentationen sowie auf künstlerische Kommentare zu Fragen der Digitalität konzentrieren.

Dr. Maria Männig arbeitet derzeit als Stipendiatin der Marburg University Research Academy (MARA) am Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg. Persönliche Homepage: http://www.maria-maennig.de

Der Vortrag findet im Rahmen der Ringvorlesung "Digital Humanities -- Digitales Wissen" statt. Das gesamte Programm der Reihe finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage.

 

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