Lehrprojekte

Die zahlreichen Lehrprojekte der Stuttgarter Germanistik.

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In dem durch die KOALA-Innovationsinitiative geförderten Projekt beschäftigen sich Studierende im Lehramt Deutsch und Studierende des Studiengangs Kultur- und Medienbildung (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg) mit der Frage, wie soziale Herkunft und kulturelle Bildung miteinander korrelieren. Weitere Informationen finden Sie hier.

Projektleitung: Kathrin Leipold, Gitte Lindmaier, Dr. Yvonne Zimmermann

Im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbundprojekts Lehrerbildung PLUS konzentriert sich die Germanistik der Universität Stuttgart auf eine Verankerung von Heterogenität im Fach Deutsch, vor allem im Blick auf kulturelle und sprachliche Unterschiede. Weitere Informationen finden Sie hier.

Projektmitarbeiter: Katrin Hudey, PD Dr. Annette Bühler-Dietrich

Mit der sogenannten Flüchtlingswelle entstanden die Projektseminare Sprachpaten für Geflüchtete und Im Dialog mit Geflüchteten – gesellschaftspolitische Themen, die seit April 2016 vom DAAD gefördert und in Kooperation mit dem Sprachenzentrum ausgerichtet werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Projektleitung: Fabian Dirscherl, Dr. Marcus Willand, Dr. Yvonne Zimmermann

Das Objekt Text: Bibliotheken, Sammlungen, Manuskripte ist ein Lehrprojekt der Neueren Deutschen Literatur der Universität Stuttgart zusammen mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach. Ausgezeichnet und gefördert von der Mercator-Stiftung im Rahmen der Initiative „SammLehr – an Objekten lehren und lernen“ wendet sich das Projekt an Studierende der Masterstudiengänge Literaturwissenschaft: Germanistik und Wissenskulturen. Die Laufzeit des Lehrprojekts beträgt drei Jahre (2013–2016). Ziel der Projektseminare ist es, mit Grundfragen der literaturwissenschaftlichen Forschung vertraut zu machen und philologische Kernkompetenzen zu schulen. Dabei liegt das Augenmerk auf dem Text als Objekt: Insbesondere sollen haptische, visuelle, aber auch ästhetische Eindrücke in den Mittelpunkt der Betrachtung rücken. Es wird an und mit den Beständen des Deutschen Literaturarchivs gearbeitet. Die Seminare finden in der Regel blockweise in den Marbacher Seminarräumen statt; seminarbegleitend stehen den Studierenden zur Vorbereitung des Workshops und ihrer Seminararbeiten Arbeitsplätze in der Forschungsbibliothek und im Handschriftenlesesaal zur Verfügung. Die Forschungsarbeit im Archiv kann so in enger Begleitung durch die Wissenschaftler, Bibliothekare und Archivare erprobt werden. Auf diesem Wege werden die Studierenden für die erste eigenständige größere Forschungsarbeit, die Masterarbeit, vorbereitet.

Projektleitung: Prof. Dr. Sandra Richter

Projektmitarbeiter: Dr. Claudia Löschner

Das digitale Archiv Stuttgart (DDA) ist ein Lehrprojekt im Rahmen des Programms Willkommen in der Wissenschaft des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Im Sinne der Digital Humanities werden Geisteswissenschaften mit Informatik verbunden und verschiedene Kurse aus diesem Bereich für Studierende der Universität Stuttgart angeboten.

Projektleitung: Prof. Dr. Sandra Richter

Projektmitarbeiter: Peggy Bockwinkel

Das Projekt „Wo ist Afrika?“ – Postkoloniale Literaturwissenschaft und interkulturelle Begegnungen wird im Rahmen des Programms Denkwerk – Schüler, Lehrer und Geisteswissenschaftler vernetzen sich der Robert Bosch Stiftung gefördert. Ziel des Stiftungsprogramms ist es, Schülern und Lehrern einen Einblick in aktuelle geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung zu ermöglichen. Durch aktive Mitwirkung an kleineren Forschungsprojekten lernen Schüler Fragestellungen und Methoden der Geistes- oder Sozialwissenschaften kennen. Kooperationspartner von „Wo ist Afrika?“ sind das Goethe Gymnasium Ludwigsburg, das Gymnasium Renningen, das Gymnasium Skt Meinrad, Rottenburg/Neckar sowie das Lycée Nelson Mandela in Ouagadougou, Burkina Faso.

Das Projekt macht den Schülern Afrika mit Hilfe der Literatur und der direkten kulturellen Begegnung jenseits der Schlagzeilen des „Katastrophenkontinents“ bekannt. Afrikanische Literatur und Kultur wird mit den Schülern erforscht und mit den Fremdbildern Afrikas konfrontiert, die die französische und die deutschsprachige Literatur entwerfen.
Diese Analyse wird durch den direkten Kontakt und Austausch mit afrikanischen Gymnasiasten des Lycée Nelson Mandela in Ouagadougou, Burkina Faso ergänzt und ggf. korrigiert. Ein gemeinsamer Workshop in Ouagadougou hat 2012 stattgefunden, ein Materialienband für den schulischen Einsatz wurde am Ende des Projekts in Zusammenarbeit mit dem Klett Verlag erarbeitet und publiziert.

Projektleitung: PD Dr. Annette Bühler-Dietrich, Françoise Joly