Dieses Bild zeigt Toni Bernhart

Toni Bernhart

Herr PD Dr.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Institut für Literaturwissenschaft
Neuere Deutsche Literatur I

Kontakt

Keplerstr. 17
70174 Stuttgart
Deutschland
Raum: 2.056

Sprechstunde

Mittwoch, 10 - 11 Uhr

Sprechstunde in der vorlesungsfreien Zeit:
Nach Vereinbarung per E-Mail.

 

 

 
  • Soeben erschienen:
    Sandra Richter, Toni Bernhart, Felix Dieterle u.a.: Der Klang der Lyrik. Zur Konzeptualisierung von Sprecher und Stimme, auch für die computationelle Analyse. In: Poema. Jahr­buch für Lyrikforschung 1 (2023), S. 39–51.
    Open Accesss unter https://doi.org/10.38072/2751-9821/p4
  • Quantitative Literaturwissenschaft
  • Wissenschaftsgeschichte der Digital Humanities
  • Drama im europäischen Kontext
  • Literatur und Akustik
  • Medienarchäologie
  • Editionswissenschaft, insbesondere Audioedition
 

Das Forschungsprojekt „Quantitative Literaturwissenschaft“ (Leitung Toni Bernhart) wurde gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Projektnummer 259167649. Laufzeit 2015–2 020.

http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/259167649

Die abschließende Monographie mit dem Titel „Quantitative Literaturwissenschaft. Eine Vorgeschichte der Digital Humanities“ wird 2024 erscheinen.

 

Unter Quantitativer Literaturwissenschaft lassen sich zählende, messende, mathematische, statistische, geometrische, computergestützte und informatische Verfahren zusammenfassen, die für die Analyse und Interpretation von Literatur Verwendung finden. Das Forschungsprojekt war historisch und systematisch ausgerichtet. Der historische Aspekt umfasste die Geschichte der Verwendung quantitativer Verfahren in der (germanistischen) Literaturwissenschaft, während der systematische Aspekt die quantitativen Verfahren hinsichtlich der bearbeiteten Problem- und Fragestellungen in den Blick nahm.

Die Geschichte der Verwendung quantitativer Verfahren lässt sich in drei Kulminationsphasen gliedern. Die erste Phase, in der quantifizierende Verfahren gehäufte Verwendung finden, fällt in die Dekaden um 1900 und steht im Zeichen des Positivismus und der empirischen Ästhetik jener Zeit. Die zweite Phase zwischen etwa 1950 und 1980 wird angestoßen durch die Technik- und Fortschrittsbegeisterung der Nachkriegszeit und vorangetrieben durch die Entwicklungen der Informationstheorie und den Bau von Rechenmaschinen in großer Stückzahl. Die dritte Phase geht einher mit der Etablierung der modernen Digital Humanities ab etwa 2000.

Aus systematischer Perspektive lässt sich feststellen, das vor allem stilometrische Untersuchungen einen prominenten Anwendungsbereich der Quantitativen Literaturwissenschaft bilden. Doch der zugrundeliegende Stilbegriff unterscheidet sich deutlich vom Stilbegriff der Rhetorik: Während diese die Figuren und Tropen zur kunstfertigen Gestaltung literarischer Sprache und zur Semantisierung sprachlicher Ausdrücke in den Blick nimmt, meint Stil in der Quantitativen Literaturwissenschaft die Zählbarkeit, Bestimmbarkeit und numerische Vergleichbarkeit sprachlicher Merkmale und Muster und ist hierin dem Stilbegriff der Digital Humanities sehr ähnlich.

Bis weit ins 20. Jahrhundert finden Forschungen der Quantitativen Literaturwissenschaft eher inselhaft statt, Leistungen und Versuche werden nicht oder nur lose miteinander verknüpft und selten von anderen, die ebenfalls mit quantitativen Mitteln Literatur erforschen, wahrgenommen. Der Grund dafür liegt darin, dass sich die Philologien selbst erst ab etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts quantitativ mit Literatur beschäftigen. In der langen Zeit davor waren es meist Vertreter anderer Disziplinen wie Mathematik, Physik, Medizin oder Psychologie, die sich gewissermaßen im Nebenberuf rechnend mit Schöner Literatur befassten.

Quantitative Literaturwissenschaft und Digitale Geisteswissenschaften sind nicht dasselbe. Denn Quantitative Literaturwissenschaft muss nicht unbedingt mit Computern arbeiten und umgekehrt stehen quantitative Verfahren in den modernen Digital Humanities nicht unbedingt im Vordergrund. Trotzdem lassen sich zwischen Quantitativer Literaturwissenschaft und Digital Humanities sowie innerhalb unterschiedlicher Arbeiten und Ansätze der Quantitativen Literaturwissenschaft Ähnlichkeiten beobachten. Diese bestehen vor allem hinsichtlich der Hoffnungen, Erwartungen und Ansprüche an die verwendeten Methoden. Erwartet werden Schnelligkeit, Effizienz, Automatisierung, intersubjektive Nachvollziehbarkeit und Plausibilisierung der Forschungsergebnisse und die Hervorbringung neuer und innovativer Forschungsfragen.

Überraschende Momente stellen Ansätze dar, die quantitative Methoden nicht mehr allein auf die Analyse und Interpretation von Literatur richten, sondern in umgekehrte Richtung zur Herstellung von Literatur, auch von Musik und Grafik nutzen. Frühe Beispiele sind der englische Mathematiker Christopher Strachey und der deutsche Mathematiker Theo Lutz, die weltweit als die ersten Vertreter der Computerliteratur gelten, und der deutsche Physiker Wilhelm Fucks, der mit seinen stochastischen Musiken als Komponist Neuer Musik in Erscheinung trat.

Monographien

  • Volksschauspiele. Genese einer kulturgeschichtlichen Formation. (Deutsche Literatur. Studien und Quellen, Bd. 31). Berlin, Boston: Walter de Gruyter 2019.
    Als Open Access unter https://doi.org/10.1515/9783110606089

  • "Adfection derer Cörper". Empirische Studie zu den Farben in der Prosa von Hans Henny Jahnn. Mit einem Geleitwort von Lutz Danneberg. (Literatur – Handlung – System)Wiesbaden.DeutscherUniversitäten-Verlag 2003   

Editionen

  • Franz Tumler: Hier in Berlin, wo ich wohne. Texte 1946–1991. Hg. und mit einem Nachwort von Toni Bernhart. Innsbruck: Haymon 2014.
  • Johann Herbst: Das Laaser Spiel vom Eigenen Gericht. Edition der Abschrift von Oswald von Zingerle und Kommentar. Hg. von Toni Bernhart. Wien, Bozen: Folio Verlag 2010.
  • Johannes Ulrich von Federspiel: Hirlanda. Durch falschheit zu feir verdamte unschuld. Edition des Legendenspiels nach der Laaser Handschrift von 1791. Hg. von Toni Bernhart. Wien, Bozen: Folio Verlag 1999.

Herausgeberschaften

  • (Gemeinsam mit Marcus Willand, Sandra Richter und Andrea Albrecht): Quantitative Ansätze in den Literatur- und Geisteswissenschaften. Systematische und historische Perspektiven. Berlin: Walter de Gruyter 2018.

    Als eBook (Open Access) unter https://doi.org/10.1515/9783110523300

  • (Gemeinsam mit Jaša Drnovšek, Sven Thorsten Kilian, Joachim Küpper und Jan Mosch): Poetics and Politics. Net Structures and Agencies in Early Modern Drama. Berlin: Walter de Gruyter 2018.

    Als eBook (Open Access) unter https://doi.org/10.1515/9783110536690

  • (Gemeinsam mit Philipp Mehne): Imagination und Invention. Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie (Beiheft 2). Berlin: Akademie Verlag 2006.
  • (Gemeinsam mit Gert Gröning): Hand – Schrift – Bild. Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie (Beiheft 1). Berlin: Akademie Verlag 2005.
  • Sizilien (Europa erlesen). Klagenfurt: Wieser 2001.

Aufsätze und Buchbeiträge

  • Kritische Audioedition. Implizites Wissen oder Disziplin? In: Anke Bosse, Wolfgang Lukas (Hg.): Kritische Audio-Edition. Erscheint 2024 als Beiheft zu editio.
  • (Gemeinsam mit Lorenz Wesemann): Schall und Rauch? Das skalierbar Ephemere in der Materialität akustischer Archive. In: Madeleine Brook, Marie Limbourg (Hg.): „Verschwinden“. Vom Umgang mit materialen und medialen Verlusten in Archiv und Bibliothek (erscheint 2024).
  • O-Ton-Hörspiele des Jahres 2019. Versuch einer Standortbestimmung. In: Hans-Edwin Friedrich, Sven Hanuschek (Hg.): O-Ton-Hörspiel. Erscheint 2024 als Band in der Reihe neoAVANTGARDEN der edition text + kritik.
  • Algorithmische Wissenskulturen in den Geisteswissenschaften und ihr Vorlauf im 19. Jahrhundert. In: Ulf Hashagen, Rudolf Seising (Hg.): Algorithmische Wissenskulturen. Der Einfluss des Computers auf die Wissenschaftsentwicklung. Heidelberg: Springer (erscheint 2024).
  • Digitale Hermeneutik und digitale Produktion. Der poetische Maschinenraum von Theo Lutz. In: Thomas Bedorf, Peter Risthaus (Hg.): Digitale Hermeneutik. Maschinen, Verfahren, Sinn. Hagen: Hagen University Press (erscheint 2024).
  • (Gemeinsam mit Julia Koch, André Blessing, Felix Dieterle, Gunilla Eschenbach, Markus Gärtner, Kerstin Jung, Nora Ketschik, Anna Kinder, Jonas Kuhn, Sandra Richter, Nadja Schauffler, Thang Vu und Gabriel Viehhauser): Blowing „The Boy’s Magic Horn“. Popularised and Synthesised Romanticism. In: Anne-Sophie Bories, Petr Plecháč, Mari Sarv (Hg.): Popular Voices. Prague: Institute of Czech Literature of the Czech Academy of Sciences (erscheint 2024).
  • Volksschauspiel as Trade Mark. The Oberammergau Passion Play as a Paradigm of Imagined Folk Play. In: Jan Mohr und Julia Stenzel (Hg.): Politics of the Oberammergau Passion Play. Tradition as Trademark. New York, NY: Routledge 2023, S. 108–119.
  • (Gemeinsam mit Sandra Richter, Felix Dieterle, Gabriel Viehhauser, Gunilla Eschenbach, Jonas Kuhn, Nadja Schauffler, André Blessing, Markus Gärtner, Kerstin Jung, Nora Ketschik, Anna Kinder, Julia Koch, Thang Vu, Andreas Kozlik): Der Klang der Lyrik. Zur Konzeptuali¬sierung von Sprecher und Stimme, auch für die computationelle Analyse. In: Poema. Jahr¬buch für Lyrikforschung / Annual for the Study of Lyric Poetry / La recherche annuelle en poésie lyrique 1 (2023), S. 39–51.
    Open Accesss unter https://doi.org/10.38072/2751-9821/p4
  • Theo Lutz auf Zuse Z 22: „Stochastische Texte“ (1959). Präliminarien einer Edition. In: Laura Auteri, Natascia Barrale, Arianna Di Bella, Sabine Hoffmann (Hg.): Akten des XIV. Kongresses der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) (Jahrbuch für Inter¬nationale Germanistik, Beihefte, Bd. 8), Bern: Lang 2022, S. 139–151.
  • Il „Torquato Tasso“ di Johann Wolfgang Goethe nelle traduzioni italiane. In: John Butcher (Hg.): La fortuna europea di Torquato Tasso. Studi in memoria di Arnaldo Di Benedetto (Acta Maiensia 1). Sesto San Giovanni: Mimesis 2022, S. 29–40.
  • (Gemeinsam mit Julia Koch, Florian Lux, Nadja Schauffer, Felix Dieterle, Jonas Kuhn, Sandra Richter, Gabriel Viehhauser und Thang Vu): PoeticTTS – Controllable Poetry Reading for Literary Studies. In: Proceedings of Interspeech 2022. Incheon, Korea 2022. 
    Open Access unter https://doi.org/10.48550/arXiv.2207.05549
  • (Gemeinsam mit Nadja Schauffler, André Blessing, Gunilla Eschenbach, Markus Gärtner, Kerstin Jung, Anna Kinder, Julia Koch, Sandra Richter, Gabriel Viehhauser, Thang, Lorenz Wesemann und Jonas Kuhn): ›textklang‹ – Towards a Multi-Modal Exploration Platform for German Poetry. In: Proceedings of the 13th Language Resources and Evaluation Conference (LREC). Marseille, 20.–25. Juni 2022, S. 5345–5355.
    Open Access unter http://www.lrec-conf.org/proceedings/lrec2022/pdf/2022.lrec-1.572.pdf
  • (Gemeinsam mit Nadja Schauffler, Fabian Schubö, Gunilla Eschenbach, Julia Koch, Sandra Richter, Gabriel Viehhauser, Thang Vu, Lorenz Wesemann und Jonas Kuhn): Prosodic realisation of enjambment in recitations of German poetry. In: Proceedings of Speech Prosody 2022. Lisbon 2022, S. 530–534.
    Open Access unter https://doi.org/10.21437/SpeechProsody.2022-108
  • Bauernkomödie als literarische Gattung? In: Markus Denkler und Michael Elmentaler (Hg.): Bauernkomödien des 17. Jahrhunderts aus sprachhistorischen Quellen. Wien, Köln: Böhlau 2022, S. 21–3 0.
  • (Gemeinsam mit Sandra Richter): Frühe digitale Poesie. Christopher Strachey
    und Theo Lutz. In: Informatik Spektrum 44 (2021), S. 11–18,
    https://doi.org/10.1007/s00287-021-01329-z 
  • Beiwerk als Werk. „Stochastische Texte“ von Theo Lutz. In: editio. Internationales Jahrbuch für Editionswissenschaft 34 (2020), S. 180–206.
  • Orte, Räume, Welten. Sankt Georgs kurzer Weg von Hötting nach Graun. In: Nestroyana. Blätter der internationalen Nestroy-Gesellschaft 40 (2020), H. 1/2, S. 47–64.
  • Rul Gunzenhäuser und die Stuttgarter Schule der mathematischen Geisteswissenschaften. In: Andrea Albrecht, Masetto Bonitz, Alexandra Skowronski und Claus Zittel (Hg.): Max Bense. Werk – Kontext – Wirkung. Stuttgart: Metzler 2019, S. 323–335.
  • Volksstück und fünfziger Jahre. Eine vorläufige Exploration. In: treibhaus. Jahrbuch für die Literatur der fünfziger Jahre 14/15 (2019), S. 179–205.
  • Oltre la pesantezza. Hybridität und Verwachsungen der Südtirol-Problematik in der italienisch- und deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. In: Anna Chierici und John Butcher (Hg.): Ein Jahrhundert schweren Zusammenlebens / Un secolo di difficile convivenza. Eine Bilanz über die letzten 50 Jahre Südtiroler Literatur. Un bilancio degli ultimi cinquant’anni di letteratura altoatesina. Meran: Alpha Beta 2019, S. 15–27.
  • (Gemeinsam mit Janina Janke): The Crystallization of Early Modern European Drama in the Folk Theater Tradition in Tyrol: The Marienberg „Griseldis“ from 1713, Staged in 2016. In: Joachim Küpper, Jan Mosch, Elena Penskaya (Hg.): History and Drama. The Pan-European Tradition. Berlin, Boston: Walter de Gruyter 2019, S. 147–159.
  • (Gemeinsam mit Jaša Drnovšek, Sven Thorsten Kilian, Joachim Küpper und Jan Mosch: Introduction. In: Toni Bernhart, Jaša Drnovšek, Sven Thorsten Kilian, Joachim Küpper und Jan Mosch (Hg.): Poetics and Politics: Net Structures and Agencies in Early Modern Drama. Berlin: Walter de Gruyter 2018, S 1–18.
  • Ein Fach mit langer Tradition? 200 Jahre Quantitative Literaturwissenschaft. In: Toni Bernhart, Marcus Willand, Sandra Richter und Andrea Albrecht (Hg): Quantitative Ansätze in den Literatur- und Geisteswissenschaften. Systematische und historische Perspektiven. Berlin: Walter de Gruyter 2018, S. 207–219.
  • (Gemeinsam mit Marcus Willand, Sandra Richter und Andrea Albrecht): Einleitung: Quantitative Ansätze in den Literatur- und Geisteswissenschaften. In: Toni Bernhart, Marcus Willand, Sandra Richter und Andrea Albrecht (Hg): Quantitative Ansätze in den Literatur- und Geisteswissenschaften. Systematische und historische Perspektiven. Berlin: Walter de Gruyter 2018, S. 1–8.
  • "Griseldis" (1713). Ein Neufund aus dem Stiftsarchiv Marienberg und die Geschichte des Schultheaters am Benediktinergymnasium Meran. In: Nestroyana 37 (2017), H. 3/4, S. 175–1 87.
  • Benito Mussolini als Schriftsteller und seine Übersetzungen ins Deutsche. In: Andrea Albrecht, Lutz Danneberg und Simone De Angelis (Hg.): Die akademische 'Achse Rom-Berlin'? Der wissenschaftlich-kulturelle Austausch zwischen Italien und Deutschland 1920 bis 1945. Berlin, Boston: Walter de Gruyter 2017, S. 345–399.
  • Bücher, die man hören kann, oder: Über das Fehlen editionswissenschaftlich informierter Audioeditionen. In: Stephanie Bung und Jenny Schrödl (Hg.): Phänomen Hörbuch. Interdisziplinäre Perspektiven und medialer Wandel (Edition Kulturwissenschaft 95). Bielefeld: transcript 2017, S. 59– 67. 
  • Imagining the Audience in Eighteenth-Century Folk Theatre in Tyrol. In: Katja Gvozdeva, Tatiana Korneeva, Kirill Ospovat (Hg.): Dramatic Experience. The Poetics of Drama and the Early Modern Public Sphere(s) (Drama and Theatre in Early Modern Europe 6). Leiden, Boston: Brill 2017, S. 269–2 88.
  • Texte als makrophysikalische Artefakte. In: Scientia Poetica 20 (2016), S. 359–3 63.
  • „Das Himmelreich ist voll süßen Gesanges.“ Musik und Ethnologie in der Kulturzeitschrift „ Arunda“. In: Christine Riccabona und Erika Wimmer (Hg.): Arunda vierzig. Innsbruck: Limbus 2016, S. 159–166.
  • „Von Aalschwanzspekulanten bis Abendrotlicht“. Buchstäbliche Materialität und Pathos im „ Häufigkeitswörterbuch der deutschen Sprache“ von Friedrich Wilhelm Kaeding. In: Ralf Klausnitzer, Carlos Spoerhase und Dirk Werle (Hg.): Ethos und Pathos der Geisteswissenschaften. Konfigurationen der wissenschaftlichen Persona seit 1750 (Historia Hermeneutica, Series Studia 12). Berlin, Boston: Walter de Gruyter 2015, S. 165–189.
  • „Ich erzähle von Berlin“. Kommentierte Bibliographie der Texte mit Berlin-Bezug von Franz Tumler. In: Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv, 33 (2014), S. 193–214.
  • Literaturgeographie als Literaturgeschichte. Theorien und Modelle. In: Marjan Cescutti, Johann Holzner und Roger Vorderegger (Hg.): Raum – Region – Kultur. Literaturgeschichtsschreibung im Kontext aktueller Diskurse (Schlern-Schriften 360). Innsbruck: Universitätsverlag Wagner 2013, S. 45–65.
  • Audioedition. Auf dem Weg zu einer Theorie. In: Anne Bohnenkamp (Hg.): Medienwandel / Medienwechsel in der Editionswissenschaft. (Beihefte zu editio 35). Berlin, Boston: Walter de Gruyter 2013, S. 121–128.
  • (Gemeinsam mit Jutta Weber): Alexander von Humboldt’s Network of Correspondents. In: Oliver Lubrich und Christine A. Knoop (Hg.): Cumaná 1799. Alexander von Humboldt’s Travels between Europe and the Americas. Bielefeld: Aisthesis 2013, S. S. 263–269.
  • Die Farbe als sprachliche Größe. In: Margrit Vogt und Andre Karliczek (Hg.): Erkenntniswert Farbe. Jena: Ernst-Haeckel-Haus 2013, S. 137–150.
  • Das implizite Publikum im „Laaser Spiel vom Eigenen Gericht“ (um 1805). In: Hermann Korte und Hans-Joachim Jakob (Hg.): „Das Theater glich einem Irrenhause“. Das Publikum im Theater des 18. und 19. Jahrhunderts. (Proszenium, Beiträge zur Theaterpublikumsforschung 1). Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2012, S. 179–191.
  • (Gemeinsam mit Jutta Weber.) „Denn im Sammeln ist nichts übereilt“. Alexander von Humboldt (1769–1859) und seine Korrespondenzpartner. Eine Projektstudie. In: Brigitte Peters und Erhard Schütz (Hg.): 200 Jahre Berliner Universität. 200 Jahre Berliner Germanistik. (Publikationen zur Zeitschrift für Germanistik 23). Bern 2011, S. 65–79.
  • Dialog und Konkurrenz. Die Berliner „Vereinigung für ästhetische Forschung“ 1908–1 914. In: Christian Scholl, Sandra Richter, Oliver Huck (Hg.): Konzert und Konkurrenz. Die Künste und ihre Wissenschaften im 19. Jahrhundert. Göttingen: Universitätsverlag Göttingen 2010, S. 253–2 76.
  • Franz Tumlers Alternativen zur Schriftstellerei. In: Johann Holzner, Barbara Hoiß (Hg.): Franz Tumler. Beobachter – Parteigänger – Erzähler. Innsbruck: Studienverlag 2010, S. 197–2 11.
  • Quantitative Literaturwissenschaft am Beispiel der Farbsemantik. In: Martin Huber, Simone Winko (Hg.): Literatur und Kognition. Bestandsaufnahmen und Perspektiven eines Arbeitsfeldes (Poetogenesis 6). Paderborn: mentis 2009, S. 217–234.
  • Josef Feichtingers dramatisches Schaffen und seine Stimmen zu Anno Neun. In: Der Schlern, Monatszeitschrift für Südtiroler Landeskunde 83 (2009), S. 54–63.
  • „alles leiden ist mir sies“. Frömmigkeit und Geschlecht am Beispiel von Hirlanda (1791). In: Ruth Albrecht, Annette Bühler-Dietrich u. Florentine Strzelczyk (Hg.): Glaube und Geschlecht. Fromme Frauen – Spirituelle Erfahrungen – Religiöse Traditionen. Köln u.a.: Böhlau 2008, S. 62–79.
  • Die Vermessung der Farben in der Sprache. Zur Berlin-Kay-Hypothese in der Literaturwissenschaft. In: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik (LiLi) 150 (2008), S. 56–78.
  • Stadt hören. Auditive Wahrnehmung in „Berlin Alexanderplatz“ von Alfred Döblin. In: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik (LiLi) 149 (2008), S. 51–67.
  • Adolf Pichler und Alexander von Humboldt. Drei Briefe. In: Georg Mühlberger, Mercedes Blaas (Hg.): Grafschaft Tirol – Terra Venusta. Studien zur Geschichte Tirols, insbesondere des Vinschgaus. In Würdigung der Kulturarbeit von Marjan Cescutti (Schlern-Schriften 337). Innsbruck: Universitätsverlag Wagner 2007, S. 383–391.
  • Die neuere Forschung zu Goethes Ästhetik und Kunsttheorie. In: Bernd Hamacher u. Rüdiger Nutt-Kofoth (Hg.): Johann Wolfgang Goethe. Neue Wege der Forschung. (Bd. 2, Romane und theoretische Schriften). Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2007, S. 164–189.
  • „Die Wiedergabe des schönen Bildes". Der Briefwechsel 1935–1952 zwischen Hermann Hesse und dem Ehepaar Margarete und Edi Kallista. (Zus. mit Hanka Loos u. Birgit Reiß.) In: Hermann-Hesse-Jahrbuch 3 (2006), S. 27–45.
  • Das wort-und satzsyntaktische Feld von ‚Einbildungskraft‘ in Goethes Gesamtwerk. In: Toni Bernhart, Philipp Mehne (Hg.): Imagination und Invention. Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie (Beiheft 2). Berlin: Akademie Verlag 2006, S. 41–56.
  • „Reine Schöpfung der menschlichen Phantasie". Überlegungen anhand der Theorie des Raums. In: Annette Geiger, Stefanie Hennecke, Christin Kempf (Hg.): Imaginäre Architekturen. Raum und Stadt als Vorstellung. Berlin: Dietrich Reimer Verlag 2006, S. 249–262.
  • Der Ortler 1804-2004. Beitrag zur Kulturgeschichte eines Berges. In: Catrin Gersdorf, Sylvia Mayer (Hg.): Natur - Kultur - Text. Beiträge zu Ökologie und Literaturwissenschaft. Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2005, S. 279–296.
  • Der Ortler in der Literatur. In: Ortler. „Der höchste Spiz im ganzen Tyrol“. Herausgegeben vom Südtiroler Kulturinstitut. Bozen: Verlagsanstalt Athesia 2004, S. 203–212.
  • Der Tod in der „Hirlanda“ und im „Laaser Spiel“. In: L’Art Macabre. Jahrbuch der Europäischen Totentanz-Vereinigung 4 (2003), S. 9–16.
  • Farbe und Text. Quantitative Sondierungen am Beispiel von Hans Henny Jahnn. In: H. Lobin (Hg.): Sprach- und Texttechnologie in digitalen Medien. Proceedings der GLDV-Frühjahrstagung 2001. Norderstedt: Book on Demand 2001, S. 181–190.
  • Synopse zum Laaser Hanswurst. In: Veröffentlichungen des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum 79 (1999), S. 133–140.
  • „Zum Laganda hinunter und nicht nach Sulden hinein“. Thomas Bernhards Erzählung „ Am Ortler“ aus literaturgeographischer Sicht. In: Der Schlern, Monatszeitschrift für Südtiroler Landeskunde 73 (1999), S. 627–636.
  • Plauderei mit Bodo Hell. Auszüge aus einem Gespräch über „Hochjoch“. In: Johann Holzner (Hg.): Literatur in Südtirol. Innsbruck, Wien: Studienverlag 1997, S. 129–139.
  • „alles ist gesund und noch beim alten“. Substandard und Italianismen in Sepp Malls Erzählung „ Verwachsene Wege“. In: Der Schlern, Monatszeitschrift für Südtiroler Landeskunde 70 (1996), S. 478–4 86.

Lexikonartikel und Handbuchbeiträge

  • Max Bense, Theo Lutz und Rul Gunzenhäuser. Poetik und Computer. In: Hans-Christian von Herrmann, Bernhard Dotzler (Hg.): Handbuch Literatur & Technik (Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie). Berlin, Boston: Walter de Gruyter (erscheint 2024). 
  • Audioeditionen. In: Natalie Binczek und Uwe Wirth (Hg.): Handbuch Literatur & Audiokultur (Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie 10). Berlin, Boston: Walter de Gruyter 2020, S. 554–568.
  • Hörspiele. In: Christoph Jürgensen, Wolfgang Lukas und Michael Scheffel (Hg.): Schnitzler-Handbuch. Stuttgart, Weimar: Metzler 2014, S. 387–390.
  • Christoph Schlingensief. In: Killy Literaturlexikon. Autoren und Werke des deutschsprachigen Kulturraums, 2. Aufl., hg. von Wilhelm Kühlmann in Verbindung mit Achim Aurnhammer, Jürgen Egyptien, Karina Kellermann, Steffen Martus und Reimund B. Sdzuj. Berlin, New York, Bd. 10, 2011, S. 416–417.
  • Theresia Walser. In: Killy Literaturlexikon. Autoren und Werke des deutschsprachigen Kulturraums, 2. Aufl., hg. von Wilhelm Kühlmann in Verbindung mit Achim Aurnhammer, Jürgen Egyptien, Karina Kellermann, Steffen Martus und Reimund B. Sdzuj. Berlin, New York, Bd. 12, 2011, S. 114.
  • Marius von Mayenburg (Lexikonartikel). In: Killy Literaturlexikon. Autoren und Werke des deutschsprachigen Kulturraums, 2. Aufl., hg. von Wilhelm Kühlmann in Verbindung mit Achim Aurnhammer, Jürgen Egyptien, Karina Kellermann, Steffen Martus und Reimund B. Sdzuj. Berlin, New York, Bd. 8, 2010, S. 64–65.
  • Haus. In: Metzler Lexikon Ästhetik. Kunst, Medien, Design und Alltag. Hg. von Achim Trebeß. Stuttgart: J.B. Metzler 2006, S. 154–156.

  Kleinere Beiträge

  • Politik. In: Gunilla Eschenbach (Hg.): Lied und Literatur. marbacher magazin 181–182 [Ausstellungskatalog]. Marbach am Neckar: Deutsche Schillergesellschaft 2023 [2 Seiten; Band ist nicht paginiert].
  • „Zur Anfrischung der Jugend“. Schultheater am Benediktinergymnasium Meran. In: Leo Andergassen (Hg.): Liebe, Tod und Teufel. Theater in Tirol. Ausstellungskatalog des Südtiroler Landesmuseums Schloss Tirol, 2. Juli bis 20. November 2022. Schloss Tirol 2022, S. 102–109.
  • Volksschauspiel. Definitionen im Wandel. In: Leo Andergassen (Hg.): Liebe, Tod und Teufel. Theater in Tirol. Ausstellungskatalog des Südtiroler Landesmuseums Schloss Tirol, 2. Juli bis 20. November 2022. Schloss Tirol 2022, S. 110–123.
  • Gedächtnis digitaler Kulturen und digitaler Geisteswissenschaften. Plädoyer für eine Wissenschaftsgeschichte der DH. In: Michaela Geierhos (Hg.): DHd 2022. Kulturen des digitalen Gedächtnisses. Konferenzabstracts. Redaktion: Ingo Börner, Anna Busch, Kristina Genzel, Sabine Seifert, Melanie Seltmann und Peer Trilcke. Potsdam 2022, S. 124–126. 
    Open Access https://doi.org/10.5281/zenodo.6327927
  • „As a Hobby at First“. Künstlerische Produktion als Modellierung. In: Christof Schöch (Hg.): DHd 2020. Spielräume: Digital Humanities zwischen Modellierung und Interpretation. Konferenzabstracts. http://doi.org/10.5281/zenodo.3666690
  • (Gemeinsam mit Sandra Richter): Maschinen können Gedichte schreiben. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 244, vom 22. Oktober 2019, S. 12. Online unter https://www.sueddeutsche.de/digital/literatur-marbach-computer-dichtung-poesie-theo-lutz-1.4649251
  • Kurze Architekturgeschichte des Krankenhauses. In: Kurt Stecher: Krankenhaus Schlanders. Architektur, Kunst, Landschaft / Ospedale di Silandro. Architetttura, arte, paesaggio [Katalog]. Lana: Tappeiner 2008, [7 Seiten, Band nicht paginiert].
  • Potentiale und Perspektiven. In: Martin Rennert (Hg.): Graduiertenschule. Die Künste und die Wissenschaften – Denken über Zukunft. Berlin: Verlag der Universität der Künste Berlin 2007, S. 11–1 3.
  • Nachwort. In: Uli Rothfuss: vom atmen der steine. Gedichte. Ludwigsburg: Pop 2006, S. 103–1 05.
  • (Gemeinsam mit Dorothea Weber): Hierlanda 1791. In: Hirlanda. (Programmheft, Wiener Universitätskirche, 25.–27. Juni 1998). Wien 1998, S. 17–18.
  • Josef Winkler. Dall’Austria con gli occhi verso il Sud. In: L’Inchiesta Sicilia 1997, H. 22, S. 24–25.
  • Theaterspielen in einer Bergschule. In: forum schule heute. Die pädagogische Zeitschrift Südtirols (1993), H. 1, S. 36–37.

Rezensionen und Tagungsberichte

  • Patrick Rina, Veronika Rieder (Hg.): Kafka in Meran. Kultur und Politik um 1920. Bozen, Meran 2020. In: Geschichte und Region 31/2 (2022), S. 219–221.
  • Evelyn Annuß: Volksschule des Theaters. Nationalsozialistische Massenspiele. Paderborn 2019 (Rezension). In: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge 31/2 (2021), S. 174–1 75.
  • Jutta Müller-Tamm, Henning Schmidgen, Tobias Wilke (Hg.): Gefühl und
    Genauigkeit. Empirische Ästhetik um 1900. Paderborn 2014. (Rezension). In:
    IASLonline (2017)  http://www.iaslonline.de/index.php?vorgang_id=3954
  • (Gemeinsam mit Carolin Hahn): Datenmodellierung in digitalen Briefeditionen und ihre interpretatorische Leistung. Ontologien, Textgenetik und Visualisierungsstrategien. Workshop im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin, 15./16. Mai 2014 (Tagungsbericht). In: editio. Internationales Jahrbuch für Editionswissenschaft 28 (2014), S.225-229.
  • Bernhard Arnold Kruse: Wider den Nationalismus – oder von den Schwierigkeiten eines interkulturellen Lebens. Zu den Südtirolromanen von Joseph Zoderer, Bielefeld 2012 (Rezension). In: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge 24/1 (2014), S. 170–171.
  • Nóra de Buiteléir: Tyrol or Not Tyrol. Theatre as History in Südtirol/Alto Adige, Oxford u.a. 2013 (Rezension). In: Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv 32 (2013), S. 244–246.
  • Mirko Nottscheid, Heike-Fanny Braun u. Hans-Harald Müller (Hg.): Der Nachlass Wilhelm Scherers in Berlin. Verzeichnisse zum Hauptnachlass Scherer im Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und zum Teilnachlass Scherer in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Wiesbaden 2011 (Rezension). In: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge 23/1 (2013), S. 171–172.
  • Evi Zemanek, Susanne Krones (Hg.): Literatur der Jahrtausendwende. Themen, Schreibverfahren und Buchmarkt um 2000. (Rezension.) In: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge 3 (2010), S. 709–710.
  • Peter Rusterholz u. Andreas Solbach (Hg.): Schweizer Literaturgeschichte. (Rezension). In: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge 1 (2009), S. 255–257.
  • Hartmut Böhme (Hg.): Topographien der Literatur. Deutsche Literatur im transnationalen Kontext. (Rezension). In: Arbitrium, Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft 2 (2007), S. 123–128.
  • Sandra Pott: Poetiken. Poetologische Lyrik, Poetik und Ästhetik von Novalis bis Rilke. (Rezension). In: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge 2 (2006), S. 416–417.
  • Ulrike Haß, Christoph König (Hg.): Literaturwissenschaft und Linguistik von 1960 bis heute. Göttingen 2003. Michael Hoffmann, Christine Keßler (Hg.): Berührungsbeziehungen zwischen Linguistik und Literaturwissenschaft. Frankfurt/M. 2003. (Rezension). In: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge 3 (2005), S. 707–708.
  • Markus Nickl: Gebrauchsanleitungen. Ein Beitrag zur Textsortengeschichte seit 1950. (Rezension). In: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge 2 (2004), S. 457–458.
  • Rüdiger Nutt-Kofoth u.a. (Hg.): Text und Edition. Berhard Fetz, Klaus Kastberger (Hg.): Von der ersten zur letzten Hand. (Rezension). In: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge 1 (2002), S. 216–2 17.
  • Der Berliner Refuge zwischen 1680 und 1780. Moraltheologisches und gelehrtes Wissen im europäischen Kontext. Internationale Fachtagung in Berlin 28.-30.9.2000. (Rezension). In Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge 2 (2001), S. 415–416.
 
  • Die Nibelungen-Handschrift Ms. germ. fol. 474 in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Wirrungen und Wege. Internationales Kolloquium „Die Nibelungen in Italien – I Nebelunghi in Italia“. Villa Vigoni, 23.–24. April 2024.
  • Obermontani, Berlin und die Nibelungen. Kulturabend „Beda Weber, Tirol und die Entdeckung einer Nibelungenlied-Handschrift“. Benediktinerstift Marienberg, Mals (Südtirol/Italien), 9. März 2024.
  • (Gemeinsam mit Nora Ketschik, Nadja Schauffler, André Blessing, Markus Gärtner, Kerstin Jung, Florin Reinwald, Anna Kinder, Julia Koch, Jonas Kuhn, Sandra Richter, Rebecca Sturm, Gabriel Viehhauser, Thang Vu): Annotieren, Visualisieren, Explorieren – ein integrativer Ansatz zur Erschließung von Lyrik in Text und Rezitation. Jahrestagung des Verbands Digital Humani¬ties im deutschsprachigen Raum. Passau, 26. Februar–1. März 2024.
  • Die Geschichte der Nibelungen-Handschrift aus Obermontani. Tagung „Nibelungen. Die Rückkehr – Il ritorno – The Return“. Akademie Meran, 23. Februar 2024.
  • (Gemeinsam mit Nadja Schaufler): »textklang«: Explorationen von Lyrik in Text und Ton. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Digital Humanities“. Universität Stuttgart, 17. Januar 2024.
  • (Gemeinsam mit Jaša Drnovšek): Alma M. Karlin. Schillernde Entdeckerin. Frankfurter Buchmesse, Slowenischer Nationalstand, 21. Oktober 2023.
  • Akustik und Auditivität in Texten von Bodo Hell. Eine Sondierung. „Bodo Hell. Almfest und Symposium“. kunsthaus muerz, Mürzzuschlag, 12.–15. August 2023.
  • Skizze zu Netzwerk und Geschichte der Volksbühne Blaas von 1929 bis 2005. 47. Inter¬nationale Nestroy-Gespräche 2023 „Kinder, Kindheit und Kindisch-Sein bei Nestroy und Raimund“. Schwechat bei Wien, Schloss Altkettenhof, 4.–8. Juli 2023.
  • Marmor und Literatur. Joseph von Eichendorff, Ernst Jünger, Franz Tumler. Inter-nationale Tagung „Der Laaser Marmor“. Laas (Südtirol/Italien), 19.–20. Mai 2023.
  • (Gemeinsam mit Nora Ketschik): »textklang«. Mixed-Methods-Analyse von Lyrik in Text und Ton. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Digital Humanities“. Universität Stuttgart, 25. Januar 2023.
  • „Der Pan erscheint bei Lebzeiten des Herausgebers immer.“ Pan als Seismograph des Expressionismus. Workshop „Die kleinen Zeitschriften des Ex¬pressionismus“. Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar, 25.–26. November 2022.
  • Gänge an Ufern des Flusses. Deutschsprachige Literatur der 1920er Jahre. Eröffnungs¬vortrag beim Spoken Arts Festival. Stuttgart, 25.–31. Oktober 2022.
  • (Gemeinsam mit Jonas Kuhn, Julia Koch, Nadja Schauffler): Romantische Lyrik und Rezitation. Ein disziplinenübergreifender methodischer Zugang im Projekt „textklang“. Workshop „Digital Humanities und Ästhetik. Analyse und Produktion ästhetischer Artefakte mit digitalen Verfahren“. Universität Tübingen, 21. September 2022.
  • Das Stuttgarter Medienarchiv. Literatur- und medienarchäologische Sondierungen. Lunch Lecture. Universität Stuttgart, 13. Juli 2022.
  • Das Stuttgarter Medienarchiv. Literatur- und medienarchäologische Sondierungen. Gastvortrag in der Übung „Forschen im Archiv“ (Leitung: Sandra Schell und Jens Krumeich). Universität Heidelberg, 11. Juli 2022.
  • (Gemeinsam mit Julia Koch): Blowing „The Boy’s Magic Horn“. Plotted and Synthesised Romanticism. Tagung „Plotting Poetry 5 – Popular Voices“. Estonian Literary Museum, Tartu, 4.–6. Juli 2022.
  • Der poetische Maschinenraum von Theo Lutz. Digitale Hermeneutik und digitale Produktion. Jahrestagung des FSP digitale_kultur „Digitale Hermeneutik: Maschinen, Verfahren, Sinn“. FernUniversität in Hagen, 29. Juni–1. Juli 2022.
  • (Gemeinsam mit Klemens Krause, Vera Hildenbrandt, Roland S. Kamzelak): Theo Lutz: Stochastische Texte. Vom Freiburger Code zum Stuttgarter Code. Computermuseum der Universität Stuttgart, 22. Juni 2022.
  • Theo Lutz und Zuses Z 22: Stochastische Texte. Gastvortrag im Seminar „Literatur im digitalen Zeitalter“ (Leitung: Anke Bosse und Martina Schönbächler). Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, 3. Mai 2022.
  • Gedächtnis digitaler Kulturen und digitaler Geisteswissenschaften. Plädoyer für eine Wissenschaftsgeschichte der DH. 8. Jahrestagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum „Kulturen des digitalen Gedächtnisses“. Potsdam, 7.–11. März 2022.
  • Hubert Mumelter: Maderneid (1948). Vortrag im Rahmen der Reihe „Südtiroler Zeitgeschichte in zwölf Romanen“. Akademie Meran, 14. Januar 2022.
  • Stefan George und seine Übertragungen aus Dantes „Comedia“. Tagung „»L’alpe che serra Lamagna sovra Tiralli«. Dante, Tirol, Deutschland. Dante, il Tirolo, la Germania“, Accademia di studi italo-tedeschi, Meran, 18.–19. November 2021.
  • Prähistorien Künstlicher Intelligenz. Spiele, Musiken und Texte von
    Christopher Strachey, Wilhem Fucks und Theo Lutz. Deutsches Museum, München, 15. November 2021.
  • (Gemeinsam mit Lorenz Wesemann) Schall und Rauch? Das skalierbar Ephemere in der Materialität akustischer Archive. Midterm-Tagung des Forschungsverbunds MWW ">Verschwinden<. Vom Umgang mit materialen und medialen Verlusten in Archiv und Bibliothek". Deutsches Literaturarchiv Marbach, 14.–15. Oktober 2021.
  • Interjections in Poetry and Lied. Forty-fifth Annual Conference of the
    German Studies Association (GSA). Indianapolis, Indiana, 30. September–3.
    Oktober 2021.
  • Il "Torquato Tasso" di Johann Wolfgang Goethe nelle traduzioni italiane.
    Convegno pubblico "La fortuna europea di Torquato Tasso". Accademia di studi italo-tedeschi, Merano, 24.–25. September 2021.
  • Theo Lutz auf Zuse Z 22: "Stochastische Texte" (1959). Präliminarien einer
    Edition. XIV. Kongress der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG)
    "Wege der Germanistik in transkulturellen Perspektiven". Palermo, 26.
    Juli–2. August 2021.
  • Gottfried Benn als Rhetoriker der Stimme. Internationale Tagung am
    Robert-Musil-Institut für Literaturforschung / Kärntner Literaturarchiv
    "Stimme intermedial, polyphon, digital". Klagenfurt, 4.–5. Februar 2021.
  • Edition computergenerierter Poesie. Modellierungen am Beispiel von Theo Lutz: „Stochastische Texte“. Online-Abendvortrag im Graduiertenkolleg 2196 „Dokument – Text – Edition“ der Bergischen Universität Wuppertal, 19. Januar 2021.
  • Kybernetische Kunst. Texte von Theo Lutz und Musiken von Wilhelm Fucks. Einstein Forum Potsdam, 8. November 2020.
  • „As a Hobby at First“. Künstlerische Produktion als Modellierung. 7. Jahrestagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum „Spielräume. Digital Humanities zwischen Modellierung und Interpretation“. Paderborn, 2.–6. März 2020.
  • Beiwerk als Werk. „Stochastische Texte“ von Theo Lutz. 18. Internationale Tagung der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition „Werk und Beiwerk. Zur Edition von Paratexten“. Deutsches Literaturarchiv Marbach, Marbach am Neckar, 12.–15. Februar 2020.
  • O-Ton-Hörspiele des Jahres 2019. Versuch einer Standortbestimmung. Wissenschaftlicher Workshop „ O-Ton-Hörspiel“ der Paul-Wühr-Gesellschaft und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Kiel, 15.–16. November 2019.
  • (Gemeinsam mit Nils Reiter, Claus-Michael Schlesinger und Sandra Richter): Theo Lutz oder Die Erfindung der digitalen Poesie. Deutsches Literaturarchiv Marbach, Marbach am Neckar, 22. Oktober 2019.
  • Bauernkomödie als literarische Gattung? Tagung der Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel „Bauernkomödien des 17. Jahrhunderts als sprachhistorische Quellen“. Universität Münster, 30. September–2. Oktober 2019.
  • Heilige und ihre Legenden. Summer School Südtirol 2019 „Mythen, Märchen und Legenden“. Schloss Velthurns, Feldthurns (Italien), 14.–19. Juli 2019.
  • Orte, Räume, Welten. St. Georgs kurzer Weg von Hötting nach Graun. 45. Internationale Nestroy-Gespräche 2019 „Theaterraum, Theater-bau, Theaterort des (Volks-)Theaters“. Schwechat bei Wien, Schloss Altkettendorf, 2.–6. Juli 2019.
  • Modellierung von Literatur in Dialekt im 18. Jahrhundert: „Die Schwäbische Schöpfung“ (1743) von Sebastian Sailer. Tagung „Mundartliteratur im 19. Jahrhundert I“. Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek Kiel, 1. Juni 2019.
  • Quantitative Literaturwissenschaft. Eine Vorgeschichte der Digital Humanities. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Digital Humanities – Digitales Wissen“. Universität Stuttgart, 30. Januar 2019.
  • Max Bense und die Stuttgarter Schule. Gemeinsam mit dem Sprechensemble der Akademie für gesprochenes Wort, Stuttgart (Jule Hölzgen, Maren Ulrich, Benjamin Stedler) in der Regie von Marc Vereeck. Vortrag im Rahmen der Reihe „Wie wir wurden, wer wir sind“, veranstaltet von der Mahle-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum und dem Kulturamt der Stadt Stuttgart. Wilhelmspalais Stuttgart, 15. November 2018.
  • Oltre la pesantezza - Verwachsungen und Hybridität. Tagung „Ein Jahrhundert schweren Zusammenlebens. Darstellungen der Südtiroler Geschichte von der Annexion ans Königreich Italien bis zum neuen Jahrtausend in der deutsch- und italienischsprachigen Gegenwartsprosa / Un secolo di difficile convivenza. Rappresentazioni della storia dell'Alto Adige dall'annessione al Regno d'Italia al nuovo millennio nella prosa letteraria contemporanea italiana e tedesca”. Akademie deutsch-italienischer Studien / Accademia di studi italo-tedeschi. Meran, 26.–27. Oktober 2018.
  • Oberammergau als Volksschauspiel. Tagung „Tradition as Trade Mark – Politics of the Oberammergau Passion Play”. LMU München, Schloss Nymphenburg, 12.–14. September 2018.
  • Kritische Audioedition. Implizites Wissen oder Disziplin? Internationale Fachtagung „Kritische Audio-Edition“ an der Bergischen Universität Wuppertal, 12.–14. Juli 2018.
  • Volk + Theater = Volkstheater? Aspekte der Genese einer Chimäre. 44. Internationale Nestroy-Gespräche 2018. Schwechat bei Wien, 3.–7. Juli 2018.
  • Quantitative Literaturwissenschaft. Eine Vorgeschichte der Digital Humanities. Antrittsvorlesung vor der Philosophisch-Historischen Fakultät, Universität Stuttgart. 4. Juli 2018.
  • Max Bense und die Stuttgarter Schule der mathematischen Geisteswissenschaft. Workshop „Max Bense. Werk – Kontext – Wirkung“. Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, 2.–3. Februar 2018.
  • Soundraum, Hörraum und Hörakt. Auditivität in Werken der klassischen Moderne. Habilitationsvortrag vor der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Stuttgart, 24. Januar 2018.
  • Algorithmische Wissenskulturen in den Geisteswissenschaften seit dem 19. Jahrhundert. Workshop "Algorithmische Wissenkulturen? Der Einfluss des Computers auf die Wissenschaftsentwicklung". München, Deutsches Museum, 12.–14. Oktober 2017.
  • Volksschauspiele. Aspekte einer Gattung. Vortrag im Rahmen der „Stuttgarter Lunch Lectures“. Universität Stuttgart, 31. Mai 2017.
  • Quantitative Literaturwissenschaft – Digital Humanities vor Roberto Busa? Ringvorlesung „Digitale Geisteswissenschaften“. Universität Stuttgart, 7. Dezember 2016.
  • (Gemeinsam mit Janina Janke): The Marienberg Griseldis from 1713, staged in 2016. DramaNet Conference „History and Drama: The Pan-European Tradition”. Berlin, Freie Universität Berlin, 26.–27. November 2016.
  • Literarische Utopien und Raum: Vergil, Thomas Morus, Bruno Taut. Summer School 2016 für dramatisches und essayistisches Schreiben zum Thema „Unsere Utopien / Le nostre utopie“. Bozen, 24.–29. Juli 2016.
  • Griseldis’ Hochzeit – mit Blick auf die Marienberger „Griseldis“ (1713). 42. Internationale Nestroy-Gespräche 2016 des Internationalen Nestroy-Zentrums Schwechat und der Internationalen Nestroy-Gesellschaft „‚Wahre Festivitäten‘
    und ‚abgeschmacktes Alltagsleben‘. Feiern und Alltag bei Raimund und Nestroy“. Schwechat bei Wien, 5.–9. Juli 2016.
  • Hans Henny Jahnn: „Perrudja“. Mit Aufführung der Musiken aus „Perrudja“ durch Studierende der Germanistik. Ringvorlesung „Kanonische Texte“. Universität Stuttgart, 28. Juni 2016.
  • Makrophysikalische Artefakte. Workshop "Literaturwissenschaftliche Ideengeschichte. Konzepte und Kategorien". Universität Heidelberg, 2.–3. Juni 2016.
  • 200 Jahre Digital Humanities? Vorläufer, Ausläufer und Irrläufer aus vergangenen Jahrhunderten. Workshop "Wissenschaftsgeschichte und Digital Humanities in Forschung und Lehre". Göttingen, Göttingen Center for Digital Humanities, 7.–9. April 2016.
  • Benito Mussolinis Dichtungen. Interdisziplinärer Workshop „Dialog der Diktaturen. Faschistisches Italien und nationalsozialistisches Deutschland“. Universität Stuttgart, 12. Mai 2015.
  • Ein Fach mit langer Tradition? 200 Jahre Quantitative Literaturwissenschaft. Internationale Tagung "Scientia quantitatis. Quantitative Literaturwissenschaft in systematischer und historischer Perspektive". Schloss Herrenhausen, Hannover, 30. September – 2. Oktober 2014.
  • Benito Mussolini als Schriftsteller, ins Deutsche übersetzt. DFG-Villa-Vigoni-Gespräch "Die akademische ‚Achse Berlin–Rom‘? Zum wissenschaftlich-kulturellen Austausch zwischen Italien und Deutschland in den 1920er bis 1940er Jahren / L'‚Asse accademica Berlino–Roma‘? Sullo scambio scientifico-culturale tra Italia e Germania dagli anni '20–'40 del Novecento". Centro Italo-Tedesco Villa Vigoni, Loveno di Menaggio, 3.–6. September 2014.
  • Griseldis und Hirlanda auf ihrem Weg nach Tirol. Tiroler Volksschauspiele des 18. Jahrhunderts im Kontext der europäischen Literaturen. 40. Internationale Nestroy-Gespräche 2014 "Grenzüberschreitungen". Internationales Nestroy-Zentrum, Schwechat, 1.–5. Juli 2014.
  • Dramatisierungen des (Fast-)Endes in Griseldis- und Hirlanda-Dramen. Internationale Tagung “Imaginationen des Endes”. Uniwersytet Warminsko-Mazurski w Olsztynie, Olsztyn (PL), 8.–9. Mai 2014.
  • Imaging the Audience in the Eighteenth-Century Austrian Popular Drama. Conference "Dramatic Experience: Poetics of Drama and the Public Sphere(s) in Early Modern Europe and Beyond". Freie Universität Berlin, 28.–29. November 2013.
  • Quantitative Literaturwissenschaft. Colloquium Claus Zittel. Freie Universität Berlin, 24. Oktober 2013.
  • Wohin rollst du? – Zum Bewegungs-, Raum- und Zeitkonzept bei Leo Perutz. Internationale Tagung "Raum, Zeit und Geschlecht bei Irène Némirovsky, Leo Perutz und Bruno Schulz". Friedrich-Schiller-Universität Jena, 18.–19. April 2013.
  • Literaturgeographie und Literaturtopographie als Literaturgeschichte. Tagung „Raum – Region – Kultur. Regionale Kultur- und Literaturgeschichtsschreibung im Kontext aktueller germanistischer Diskurse“. Forschungsinstitut Brenner-Archiv der Universität Innsbruck, Schloss Goldrein (Südtirol/Italien), 21.–23. Juni 2012.
  • What kind of needs do the graduates have? German-Finnish Cultural Dialogue „Art universities: Integrated and interdisciplinary? Added value of the inter­disciplinary approach to the education and to the regional cooperation“, Finnland-Institut in Deutschland und Universität der Künste Berlin, Berlin, 18.–19. Mai 2012.
  • Eros des Logos. Von den Besessenheiten der Philologie. Internationale Tagung "Ethos und Pathos des Logos. Wissenschaftliches Ethos und Pathos der Wissenschaften in historischer und systematischer Perspektive". Humboldt-Universität zu Berlin, 24.–26. November 2011.
  • Die Farbe als sprachliche Größe. Tagung „Erkenntniswert Farbe“. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin, 7.–8. Juli 2011.
  • Schule des Sterbens oder Was ist Glück? „Das Laaser Spiel vom Eigenen Gericht“ von Johann Herbst als Edition und Inszenierung. Tagung "‘Das Theater glich einem Irrenhaus‘. Das Publikum im Theater des 18. und 19. Jahrhunderts“. Universität Siegen, 7.–9. April 2011.
  • Die Sprache zählen: F.W. Kaedings „Häufigkeitswörterbuch der deutschen Sprache“ von 1898. Workshop „Den Menschen er/zählen: Poetologien des Einzelfalls und der Statistik“. Universität Erfurt, 1.–2. Juli 2010.
  • Alexander von Humboldt and the network of his correspondents. 4th Conference of LIBER Manuscript Librarians Group „Meeting with manuscripts, today and tomorrow”. Biblioteca nazionale centrale di Roma, 26.–28. Mai 2010.
  • Audioedition. 13. internationale Tagung der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition „Medienwandel / Medienwechsel in der Editionswissenschaft“. Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main, 17.–20. Februar 2010.
  • Measuring Marius von Mayenburg's Mothers. German Studies Association (GSA) Conference, Washington DC, 8.–11. Oktober 2009.
  • (Gemeinsam mit Jutta Weber) Travel around the world. Alexander von Humboldt's letter partners and their collections. Fifth International and Interdisciplinary Conference Alexander von Humboldt: Travels Between Europe and the Americas. Freie Universität Berlin, 27.–31. Juli 2009.
  • Die eigentümliche Ebenmäßigkeit des Gartens in Sophie Bernhardis Evremont. Tagung „Kunst – Garten – Kultur“, Universität der Künste Berlin, 3.–4. Juli 2009.
  • Die Farben in der Sprache. Konventionalisierung und Individualisierung. Vorlesung im Rahmen der Ringvorlesung „Farbzeichen“ der Arbeitsstelle „Structural Analysis of Cultural Systems“ an der Technischen Universität Berlin, 14. Januar 2009.
  • Franz Tumler – Schriftsteller aus Verlegenheit? Symposium „Stationen und Strategien – Über Franz Tumler“, veranstaltet vom Forschungsinstitut Brenner-Archiv der Universität Innsbruck. Galerie Prisma, Bozen, 16.–17.Oktober 2008.
  • The UdK Berlin Graduate School. International Conference on the Third Cycle in Higher Arts Education “The Third Cycle: Artistic Research after Bologna”. Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten, Amsterdam, 10/11 October 2007.
  • Quantitative Literaturwissenschaft am Beispiel der Farbsemantik. Deutscher Germanistentag 2007. Philipps-Universität Marburg, 23.–26. September 2007.
  • Zu einer Graduiertenschule der UdK Berlin. Potentiale und Perspektiven. Tagung "Graduiertenschule. Die Künste und die Wissenschaften. Denken über Zukunft". Universität der Künste Berlin, 14.–15. Juni 2007.
  • Trash und die Ordnung des Wissens. F. W. Kaedings „Häufigkeitswörterbuch der deutschen Sprache“. 4. Kolloquium der Plattform für Gestaltungswissenschaften an der Universität der Künste Berlin „Theorie und Trash / Gestaltung und (Un)ordnung“. Universität der Künste Berlin, 16.–18. November 2006.
  • Die Künste und die Berliner Vereinigung für Ästhetische Forschung (1908–1914). Interdisziplinäres Rundgespräch "Konzert und Konkurrenz – Die Künste und ihre Wissenschaften im 19. Jahrhundert". Georg-August-Universität Göttingen, 19.–21. Mai 2006.
  • Zur Praxis der Nachlasserschließung im Rahmen universitärer Lehrveranstaltungen. Methoden, Ziele und Chancen [zus. mit Jutta Weber]. Kolloquium "Editionslandschaft Berlin-Brandenburg". Freie Universität Berlin, 11. Januar 2006.
  • "alles leiden ist mir sies". Leben, Lieben und Leiden der frommen Hirlanda. Tagung "Fromme Frauen – Spirituelle Begegnungen – Religiöse Formationen. Genderspezifische Repräsentationen des Religiösen in der deutschen Kultur". Universität Bremen, 4.–6. März 2005.
  • Schnitte durch den literarischen Raum anhand von Goethes "Wilhelm Meister" und Novalis’ "Heinrich von Ofterdingen". Kolloquium "Imaginäre Architekturen – Raum und Fiktion in Kunst und Gestaltung" an der Universität der Künste Berlin. Berlin, 12.–14. November 2004.
  • Der literarisierte Ortler. Internationale Konferenz "Literature, Culture, Environment. Positioning Ecocriticism" am Englischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Münster, 10.–12. März 2004.
  • Karl Philipp Moritz's lost and lonely Anton Reiser. Abject(I)Abjekt Conference and International Cultural Studies Exchange. London Consortium and UdK Berlin Graduiertenkolleg. Berlin, 21.–23. November 2003.
  • Josef Feichtinger zum 65. Geburtstag. Einführungsvortrag im Rahmen der Buchvorstellung "Sadistik und Satire" von Josef Feichtinger. Meran, 27. Oktober 2003.
  • Der ‚Dod’ als Figur und Funktion. Zwei alpenländische Volksschauspiele im Vergleich. Jahrestagung der Europäischen Totentanz-Vereinigung. Zürich, 26.–28. April 2002.
  • Farbe und Text. Quantitative Sondierungen am Beispiel von H. H. Jahnn. Jahrestagung der Gesellschaft für Linguistische Datenverarbeitung. Gießen, 28.–30. März 2001.
  • „Die gesamte Natur, sozusagen, ist grün.“ Sondierungen zu Gebrauch und Semantik der Farbbegriffe bei Hans Henny Jahnn. Arbeitstreffen Pragmatische Linguistik. Leipzig, 26.–27. Februar 2001.
  • (Gemeinsam mit Jaša Drnovšek, Sven Thorsten Kilian, Joachim Küpper und Jan Mosch) Poetics and Politics. Net Structures and Agencies in Early Modern Drama (3rd DramaNet Conference 2015). Freie Universität Berlin, 29.–30. April 2015.
  • (Gemeinsam mit Andrea Albrecht, Marcel Lepper, Sandra Richter und Marcus Willand) Scientia quantitatis. Quantitative Literaturwissenschaft in systematischer und historischer Perspektive. Schloss Herrenhausen, Hannover, 30. Sep­tember – 2. Oktober 2014.
  • (Gemeinsam mit Christine Brekenfeld und Emanuel Viebahn) Die Künste und die Wissen­schaften. Denken über Zukunft“. Universität der Künste Berlin, 14.–15. Juni 2007
  • (Gemeinsam mit Philipp Mehne) Imagination und Invention. Akademie der Künste, Berlin, 27.–29. Januar 2005.

Stücke

  • Anna! Uraufführung in Innsbruck im Rahmen des Tiroler Adventsingens 2023, Regie: Norbert Mladek.
  • Thierseer Passion. Uraufführung bei den Passionsspielen Thiersee 2022, Musik: Josef Pirchmoser, Regie: Norbert Mladek.
  • Aeneis. Nach Vergil. Uraufführung in Innsbruck 2016, Regie: Mona Kraushaar, Andrea Hügli, Thomas Oliver Niehaus und Torsten Schilling. 
  • Rita. Uraufführung in Prad am Stilfserjoch (Südtirol/Italien) 2014, Regie: Dietmar Gamper.
  • Gschmugglt weart nicht mea. Uraufführung in Stilfs (Südtirol/Italien) 2011, Regie: Pankratius Eller.
  • Liebeskontor. Frei zur Uraufführung. Preview im Rahmen des 6. Festivals für Neue Dramatik 2008 im Theater Halle 7, München, Regie: Bernd Schlenkrich. Szenische Lesung im Schauspiel Neukölln 2009, Berlin, Regie: Rüdiger W. Kunze.
  • [Texte für das Tanztheaterstück]: Mischa, der Fall. Uraufführung in Ettelbrück (Luxemburg) 2008, Choreographie: Bernard Baumgarten, Regie: Claude Mangen.
  • Martinisommer. Uraufführung in Meran 2006, Regie: Torsten Schilling. Als Live-Hörspiel im Burgtheater Wien (Kasino) 2006, Regie: Harald Krewer. Szenische Lesung im Burgtheater Wien (Kasino) im Rahmen der Werkstatttage 2003, Regie: Laurent Chétouane.
  • Langes afn Zirblhouf. Uraufführung in Innsbruck 2002, Regie: Klaus Rohrmoser.
  • Lasamarmo. Uraufführung in Brixen 1999, Regie: Johannes C. Hoflehner.

Regie

  • Fünf Musikvideos (I. Moscheles, G. Mahler, C. Franckenstein, P. Graener, E. Krenek) im Rahmen der Ausstellung „Singen! Lied und Literatur“ im Literaturmuseum der Moderne, Deutsches Literaturarchiv Marbach, 24. September 2023 bis 3. Februar 2024.
  • (Gemeinsam mit Janina Janke) Griseldis. Benediktinerstift Marienberg, Mals (Südtirol/Italien) 2016.
  • Johann Herbst: Laaser Jedermann. Laas (Südtirol/Italien) 2010.
  • Per auditum. Szenische Lesung der „Passio Sanctuarum Perpetuae et Felicitatis” im Rahmen der Tagung „Perpetua’s Passions”. SFB „Transformationen der Antike” der Humboldt-Universität zu Berlin und Institute of Cultural Inquiry, Berlin 2007.
  • Das Hohelied der Liebe [Hörbuch]. Sprecherin: Claudia Urbschat-Mingues. Berlin: Argon 2003, Neuaufl. 2007.

Film

  • Bernhard und Bernhart: Eine künstlerische Seilschaft. Mit Toni Bernhart. Kamera: Agostino Fuscaldo, Musik: Klaus Janek, Klaus Telfser, Schnitt: Martina Gruber, Regie: Martin Hanni, Redaktion: Brigitte Margesin, RAI Südtirol. Italien 2021, 29 min.
    http://www.raibz.rai.it/de/index.php?media=Ptv1629922800 

Lesungen, Performances und Klangkunst

  • Else Lasker-Schüler: Briefe und Postkarten an Nicolaas Johannes Beversen 1905–1930. Lesungen im Rahmen der Ausstellung „SateLIT1: Planet Motzstraße. Else Lasker-Schülers Lebenszeichen aus Berlin“ im Literaturmuseum der Moderne, Deutsches Literaturarchiv Marbach, 18. Oktober 2020 bis 27. Juni 2021. Online-Videobook 2021. https://www.youtube.com/user/LiMo606/videos
  • Elsa Patscheider: Olt-Graunr Gschichtn. Online-Videobook 2020. https://vimeo.com/tonibernhart
  • (Gemeinsam mit Klaus Telfser, Kontrabass) Treibsand. Manifest für das Leichte. Auditive Performance im Museion, Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, Bozen 2011.
  • (Gemeinsam mit Bertl Mütter, Euphonium) Langes afn Zirblhouf. Performance. Literaturhaus am Inn, Innsbruck 2003.
  • (Gemeinsam mit Dirk Schwibbert) Sadobre. Akustische Performance. Brennerpass 2002.
  • (Gemeinsam mit Dirk Schwibbert) zwei weiter und dann rechts. Hörspiel. Deutschlandradio Kultur 2002.

Geboren 1971 in Meran (Südtirol / Italien), 1990–1996 Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Geographie an der Universität Wien, 2001 Promotion im Fach Neue Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin, 2018 Habilitation und Venia legendi für das Fach Neuere Deutsche Literatur an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Stuttgart. Seit 2015 ist Bernhart am Institut für Literaturwissenschaft (Abteilungen für Neuere Deutsche Literatur I und II) tätig, zunächst als akademischer Mitarbeiter, seit 2018 als Privatdozent für Neuere Deutsche Literatur.

2003–2005 Postdoktorand im Graduiertenkolleg „Praxis und Theorie des künstlerischen Schaffensprozesses“ der Universität der Künste Berlin, 2006–2012 Beauftragter des Präsidenten der Universität der Künste Berlin zur Entwicklung (seit 2008 geschäftsführender Koordinator) der Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften, 2013–2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem vom Europäischen Forschungsrat (ERC) geförderten Forschungsprojekt „DramaNet – Early Modern European Drama and the Cultural Net“ (Leitung: Joachim Küpper) an der Freien Universität Berlin. Von Oktober 2015 bis März 2020 leitete Bernhart das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschungsprojekt „Quantitative Literaturwissenschaft“ am Institut für Literaturwissenschaft und am Stuttgart Research Centre for Text Studies der Universität Stuttgart. Im Sommersemester 2018 vertrat er die Professur für Neuere Deutsche Literatur II an der Universität Stuttgart. Er war wissenschaftlicher Koordinator des Forschungs- und Ausstellungsprojekts „ Literatur digital lesen: Forschung in Aktion“ (2020–2021) am Deutschen Literaturarchiv (DLA) in Marbach und wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-geförderten Forschungsprojekt „textklang – Mixed-Methods-Analyse von Lyrik in Text und Ton“ (2021–2024). Bernhart ist auch Theaterautor und Regisseur.

Zum Seitenanfang