Dieses Bild zeigt Kristin Eichhorn

Frau PD Dr.

Kristin Eichhorn

Abteilungsleitung Neuere Deutsche Literatur I (Vertretung von Prof. Dr. Sandra Richter)
Institut für Literaturwissenschaft
Neuere Deutsche Literatur I

Kontakt

+49 711 685-830 65

Keplerstr. 17
70174 Stuttgart
Deutschland
Raum: 2.051

Sprechstunde

In der Vorlesungszeit: Montag 10:00 bis 11:00 Uhr (digital, nach Anmeldung per Mail).

https://unistuttgart.webex.com/meet/kristin.eichhorn.

In der vorlesungsfreien Zeit: nach Absprache per Mail.

Die Sprechstunde am 29.11.21 entfällt.

Seit 1. Oktober 2021

Vertretung der Professur von Sandra Richter an der Universität Stuttgart

2020

Habilitation und Verleihung der Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Neuere deutsche Literaturwissenschaft" durch die Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn

2015 bis 2021

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn, Zuordnung: Prof. Dr. Lothar van Laak

(zur Zeit auf dieser Stelle beurlaubt)

2013 bis 2015

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Neuere deutsche Literatur und Medien der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

2013

Promotion. Titel der Dissertation: Die Kunst des moralischen Dichtens. Positionen der aufklärerischen Fabelpoetik im 18. Jahrhundert

2011 bis 2012

Promotionsstipendium des Landes Schleswig-Holstein

2010 bis 2013

Lehrbeauftragte am Institut für Neuere deutsche Literatur und Medien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

2005 bis 2010

Studium der Germanistik und Nordistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Abschluss: Magistra Artium)

Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre

- Literatur des 18. Jahrhunderts

- Gattungstheorie

- Moralische Ästhetik

- Literatur des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart

- Expressionismus

- #RelevanteLiteraturwissenschaft

Deutsche Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts

Die Deutsche Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts (DGEJ) ist die nationale Gesellschaft zur interdisziplinären Erforschung des 18. Jahrhunderts und hat ihren Sitz in Wolfenbüttel. Seit September 2018 bin ich Mitglied im Vorstand der Gesellschaft.

Homepage der DGEJ

 

Zeitschrift Expressionismus

Die Zeitschrift Expressionismus widmet sich der Erforschung einer der einflussreichsten Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts, die trotz ihrer kurzen Dauer (ca. 1910–20) eine Vielzahl von Akteuren kennt und sich in den unterschiedlichsten Kunstrichtungen abspielt. Trotz der immer wieder artikulierten Forderung nach einer systematischen Erforschung des Expressionismus in all seinen Facetten konzentriert sich die wissenschaftliche Beschäftigung mit dieser Strömung bis heute oft noch auf die bekanntesten Einzelvertreter, Verbünde und Publikationsorgane. Während in den zuständigen Disziplinen jeweils eine intensive Expressionismus-Forschung vorliegt, werden deren Erkenntnisse von anderen Fachbereichen kaum wahrgenommen, weil ein zentrales Forum für den interdisziplinären Austausch fehlt.

Informationen sowie der aktuelle Call for Papers finden sich hier.

 

Portal Digitale Lehre Germanistik

Das neue Portal www.digitale-lehre-germanistik.de soll die zentrale Anlaufstelle für alle Angehörigen der germanistischen Fachgemeinschaft sein, die nach Anregungen und Hilfestellungen für die Praxis der digitalen Hochschullehre suchen – zunächst insbesondere in der aktuellen Situation unter den Bedingungen der eiligen Umstellung auf die online-Lehre im Sommersemester 2020. Das Portal ist das Ergebnis einer spontanen kollegialen Kollaboration von mehr als zwei Dutzend Germanist*innen aus Deutschland, England, Belgien und den Niederlanden. Es ist eine gemeinsame solidarische Reaktion auf die plötzliche Herausforderung, dass große Teile der Lehre derzeit in den digitalen Raum verlagert werden müssen. Kooperationspartner sind der Forschungsverbund Marbach-Weimar-Wolfenbüttel, der Fachinformationsdienst Germanistik, der Fachinformationsdienst Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, das altgermanistische Informationsportal Mediaevum.de sowie das DFG-Projekt fortext.net.

Projektkoordination

Dr. Jan Horstmann (Forschungsverbund MWW, Klassik Stiftung Weimar), PD Dr. Kristin Eichhorn (Universität Paderborn), Christiane Müller (Forschungsverbund MWW, Klassik Stiftung, Weimar), PD Dr. Claudius Sittig (Universität Rostock)

Konsenspapier "Das brauchen wir: 8 Anforderungen an die zukünftige Lehre in der Germanistik"

 

Relevante Literaturwissenschaft

Debatten über den Sinn der literaturwissenschaftlichen Arbeit kommen immer wieder auf: Welche gesellschaftliche Relevanz hat nicht nur Literatur, sondern auch die wissenschaftliche Beschäftigung mit ihr in der heutigen Zeit? Welchen Sinn haben die Inhalte des Literaturstudiums in einem größeren Kontext? Dies wurde im Sommersemester 2019 mit einem Twitter-koordinierten, standortübergreifenden Lehrprojekt eruiert. An der Universität Paderborn fand in der Lesewoche 2019 ein Workshop statt. Die Diskussionen sind auf Twitter u. a. unter den Hashtags #RelevanteLiteraturwissenschaft und #DarumGW nachzulesen.

Kooperationspartner/innen: Andrea Geier, Claudia Dürr, Johannes Franzen, Berit Glanz, Silke Horstkotte

Zum Projekt: #RelevanteLiteraturwissenschaft

 

95vsWissZeitVG und IchbinHanna

Zusammen mit Amrei Bahr und Sebastian Kubon habe ich 2020 die Aktion #95vsWissZeitVG sowie 2021 die Aktion #IchbinHanna ins Leben gerufen, um die Arbeitsbedingungen - und die Bedingungen für Forschung und Lehre in Deutschland generell - zu verbessern.

Publikation: #95vsWissZeitVG. Prekäre Arbeit in der deutschen Wissenschaft. Marburg 2021 (Kritische Reflexionen 4).

Aktuelle Tätigkeiten

Seit 2020

Gutachtertätigkeit im DAAD

 

Seit 2020

Vertrauensdozentin für die Rosa-Luxemburg-Stiftung

 

Seit 2018

Vorstandsmitglied (Beisitzerin) der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts (DGEJ)

 

Seit 2015

Herausgeberin der Zeitschrift Expressionismus, Neofelis Verlag, Berlin

 

Ehemalige Tätigkeiten

2021

Mitglied des Wissenschaftler-Personalrats (WPR) der Universität Paderborn

 

2019 bis 2021

Mitglied des Senats der Universität Paderborn

 

2019 sowie 2020 bis 2021

Sprecherin des Akademischen Mittelbaus am Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn

 

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts (DGEJ)

Deutscher Germanistenverband (DGV)

Deutsche Gesellschaft Juniorprofessur (DGJ)

Deutscher Hochschulverband (DHV)

Goethe-Gesellschaft in Weimar

I. Monographien

Die Kunst des moralischen Dichtens. Positionen der aufklärerischen Fabelpoetik im 18. Jahrhundert. Würzburg 2013 (= Literatur – Kultur – Theorie 17).

Rezensionen:

Mareike Timm in: Zeitschrift für Germanistik 24 (2014) H. 3, S. 658-660.

Franz Fromholzer in: Das achtzehnte Jahrhundert 39 (2015) H. 1, S. 84-86.

Katja Fries in: Arbitrium 34 (2016) H. 1, S. 67-70.

Johannes R. Becher und die literarische Moderne. Eine Neubestimmung. Bielefeld 2020.

 

II. Herausgeberschaft

a) Sammelbände

Neuer Ernst in der Literatur? Schreibpraktiken in deutschsprachigen Romanen der Gegenwart. Frankfurt am Main 2014 (Beiträge zur Literatur und Literaturwissenschaft des 20. und 21. Jahrhunderts 25).

zus. mit Amrei Bahr und Sebastian Kubon: #95vsWissZeitVG. Prekäre Arbeit in der deutschen Wissenschaft. Marburg 2021 (Kritische Reflexionen 4).

zus. mit Lothar von Laak: Kulturen der Moral. Beiträge zur DGEJ-Jahrestagung 2018 in Paderborn. Hamburg 2021 (Studien zum 18.Jahrhundert 42) (erscheint im Herbst 2021).

 

b) Zeitschriften und Zeitschriftenhefte

Expressionismus

Heft 01/2015 (zus. mit Johannes S. Lorenzen): Künstlerkreise

Heft 02/2015 (zus. mit Johannes S. Lorenzen): Der performative Expressionismus

Heft 03/2016 (zus. mit Johannes S. Lorenzen): Religion

Heft 04/2016 (zus. mit Johannes S. Lorenzen): Expressionistinnen

Heft 05/2017 (zus. mit Johannes S. Lorenzen): Der Sturm und Die Aktion

Heft 06/2017 (zus. mit Johannes S. Lorenzen): Wahnsinn

Heft 07/2018 (zus. mit Johannes S. Lorenzen): Expressionismus-Debatte(n)

Heft 08/2018 (zus. mit Johannes S. Lorenzen): Berlin

Heft 09/2019 (zus. mit Johannes S. Lorenzen): Rausch

Heft 10/2019 (zus. mit Johannes S. Lorenzen): Körperlichkeiten

Heft 11/2020 (zus. mit Johannes S. Lorenzen): Väter und Söhne

Heft 12/2020 (zus. mit Johannes S. Lorenzen): Tod

Heft 13/2021 (zus. mit Johannes S. Lorenzen): Innovation

Heft 14/2012 (zus. mit Jasmin Grande und Eva Wiegmann): Carl Einstein (i. Dr.)

 

III. Nichtselbstständige Veröffentlichungen

Entwertung eines Klassikers. Die ‚Werther’-Bearbeitungen von Susanne Picard und Wolf G. Heimrath. In: Kritische Ausgabe 22 (2012), S. 21-24.

Der historische Roman als antiinstitutionelle Bildungsquelle. Zur Funktion des Historischen in Rebecca Gablés Das Lächeln der Fortuna (1997). In: Der historische Roman. Erkundung einer populären Gattung. Hg. v. Hans-Edwin Friedrich. Frankfurt am Main 2013 (Beiträge zur Literatur und Literaturwissenschaft des 20. und 21. Jahrhunderts 23), S. 215-227.

Wie kommuniziert man moralische Lehren ohne Kommunikation der Belehrungsintention? – Der mitdenkende Leser als Kernproblem in der aufklärerischen Fabeldiskussion. In: Kannitverstan. Bausteine zu einer nachbabylonischen Herme(neu)tik. Akten einer germanistischen Tagung 2012. Hg. v. André Schnyder. München 2013, S. 281-294.

Von Bodmer zu Hamilton. Die „abentheurliche Composition“ in Wielands Idris (1768). In: Die Grazie tanzt. Schreibweisen Christoph Martin Wielands. Hg. v. Miriam Seidler. Frankfurt am Main 2013 (Ästhetische Signaturen 3), S. 47-57.

Das Fremde ins Eigene verpflanzen. Deutscher Sohn von Ingo Niermann und Alexander Wallasch (2010). In: Neuer Ernst in der Literatur? Schreibpraktiken in deutschsprachigen Romanen der Gegenwart. Hg. v. Kristin Eichhorn. Frankfurt am Main 2014 (Beiträge zur Literatur und Literaturwissenschaft des 20. und 21. Jahrhunderts 25), S. 151-162.

Fürsten sind auch nur Menschen. Zum literarhistorischen Status von Johann Friedrich Ernst Albrechts dramatischem Œuvre. In: Verehrt – Verflucht – Vergessen. Leben und Werk von Sophie Albrecht und Johann Friedrich Ernst Albrecht. Hg. v. Rüdiger Schütt. Hannover 2015, S. 107-130.

Der Narr als Repräsentant von Holbeins ästhetischem Verfahren. Zur literarhistorischen Verortung des Narratoriums (2008). In: Ulrich Holbein. Sein Werk zwischen Avantgarde und Archivierung. Hg. von Nikolas Buck. Frankfurt am Main u. a. 2015, S. 59-72.

Kristin Eichhorn/Frank Tietje: Zwei Dichter zum Verwechseln ähnlich. Wie Johannes R. Bechers „Lied der neuen Erde“ in die Werkausgabe Bertolt Brechts kam. In: Dreigroschenheft 22 (2015) H. 4, S. 16-21.

Wo die Pornographie aufhört. Carl Timlichs Priaps Normalschule, die Folge guter Kinderzucht (1789). In: Pornographie in der deutschen Literatur. Texte, Themen, Institutionen. Hg. v. Hans-Edwin Friedrich, Sven Hanuschek und Christoph Rauen. München 2016, S. 17-34.

Menschen in der Fabel. Christian Fürchtegott Gellert und die Frage nach dem zulässigen Fabelpersonal. In: Wirkendes Wort 67.2 (2017), S. 181-194.

Curing Both Body And Soul. The Physician As A Poet In The Works Of Daniel Wilhelm Triller. In: Edinburgh German Yearbook 12 (2018), S. 19-34.

Kristin Eichhorn/Lothar van Laak: „Das Bild“. In: Droste-Handbuch. Hg. von Cornelia Blasberg und Jochen Grywatsch. Berlin 2018, S. 438-439.

Kristin Eichhorn/Lothar van Laak: „Das erste Gedicht“. In: Droste-Handbuch. Hg. von Cornelia Blasberg und Jochen Grywatsch. Berlin 2018, S. 440-441.

Kristin Eichhorn/Lothar van Laak: „Carpe Diem!“. In: Droste-Handbuch. Hg. von Cornelia Blasberg und Jochen Grywatsch. Berlin 2018, S. 454-456.

Leise Polemik und funktionalisierte Freundschaft. Zur Bündnispolitik der Bremer Beiträger. In: Bündnisse. Politische und intellektuelle Allianzen im Jahrhundert der Aufklärung. Hg. von Franz M. Eybl, Daniel Fulda und Johannes Süßmann. Wien/Köln/Weimar 2019, S. 275-288.

Den Dichter im Ohr. Johannes R. Becher, das Radio und der Klassenkampf. In: Literarisches Hören. Hg. von Klaus Schenk und Ingold Zeisberger. Kiel 2019, S. 69-82.

Schwierige Distanzierung. Christlob Mylius' Verhältnis zu Gottsched. In: Aufklärung 31 (2020), S. 65-80.

Writing in the Blood of the Past. Wrong Move and the Search for a Contemporary German Identity. In: Wim Wenders. Making Films That Matter. Hg. von Olivier Delers und Martin Schulze-Reichel. New York 2020, S. 48-63.

Der revolutionäre Dichter. Johannes R. Bechers ästhetische Rezeption der Russischen Revolution. In: Convivium 26 (2019), S. 131-145.

Johannes R. Becher und die Weimarer Justiz. Der provozierte Skandal um den Roman (CHCl=CH)3As (Levisite) oder Der einzig gerechte Krieg (1926). In: Weimarer Beiträge 66.1 (2020), S. 84-97.

Selektive Lektüren in der Critischen Dichtkunst. Zur literaturpolitischen Dimension von Gottscheds Gattungssichtung. In: Johann Christoph Gottscheds Critische Dichtkunst im europäischen Kontext. Hg. von Leonie Süwolto und Hendrik Schlieper. Heidelberg 2020, S. 59-68.

Arkadien als Schule der Liebe? Die kulturkritische Umkodierung der galanten tendresse als ‚Zärtlichkeit‘ im Schäferspiel der deutschen Früh- und Hochaufklärung. In: Theater der Zärtlichkeit. Affektkultur und Inszenierungsstrategien in Tragödie und Komödie des vorbürgerlichen Zeitalters (1630-1760). Hg. von Burkhard Meyer-Sickendiek und Jörg Steigerwald, S. 185-201.

Romantik und Science Fiction – Vergangenheit und Zukunft. Markus Orths‘ Alpha & Omega (2014). In: Christoph Rauen (Hg.): Prestige-Science Fiction. Neue deutschsprachige Romane zwischen Kunstanspruch und Unterhaltung. Berlin u. a. 2020, S. 43–53.

A Man of the Century in His Poems. Johannes R. Becher and the Creation of the Twentieth-Century Life Narrative. In: Contested Selves. Life Writing and German Culture. Hg. von Katja Herges und Elisabeth Krimmer. Rochester 2021, S. 115-127.

Moralische Ästhetik. Konzepte 'nützlicher' Literatur im 18. Jahrhundert. In: Kristin Eichhorn/Lothar von Laak (Hgg.): Kulturen der Moral. Beiträge zur DGEJ-Jahrestagung 2018 in Paderborn. Hamburg 2021 (Studien zum 18.Jahrhundert 42) (erscheint im Herbst 2021).zus. mit Lothar von Laak: Kulturen der Moral. Beiträge zur DGEJ-Jahrestagung 2018 in Paderborn. Hamburg 2021 (Studien zum 18.Jahrhundert 42), S. 419-431 (erscheint im Herbst 2021).

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