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Frau Hon.-Prof. Dr.

Heike Gfrereis

Honorarprofessorin
Deutsches Literaturarchiv Marbach, derzeit beurlaubt

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07144 809566

Website

Privat: Bottwartalstraße 14
71672 Marbach
Raum: 2.057

Sprechstunde

Nach Vereinbarung per E-Mail.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Neuere deutsche Literaturwissenschaft:

  • Literaturtheorie, Ästhetik
  • Literatur um 1800, Literaturgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts
  • Material Studies, Ästhetik der Materialität und Medialität, Archiv, Literatur und Museum, Schriftbildlichkeit,  scalable reading

Museumsforschung und -management:

  • Ausstellungstheorie und -praxis, Architektur- und Raumtheorie, Wissen, Kunst und Gestaltung
  • Literaturdidaktik und -vermittlung
  • Kultur- und Medienmanagement (Konzepte, Strukturen und Gestaltung; Planung, Organisation, Führung, Teamwork, Controlling; Erfahrung sowohl in low-budget-wie in großen internationalen Kooperations-Projekten, in der außerinstitutionellen kuratorischen Szene wie in der Führung eines großen laufenden Museumsbetriebs mit über 70 festen und freien Mitarbeitenden)

Aktuelle Forschungs-, Buch- und Ausstellungsprojekte:

  • Ausstellungssemiotik
  • Hölderlins Papier. Literatur und Material
  • Die Wand. Eine hintergründig andere Kunstgeschichte
  • Theorie der Kunstpostkarte
  • Der Fontane-Code. Hackathon mit dem Theodor-Fontane-Archiv Potsdam vom 20. bis zum 22. Juli 2018
  • Wanted: Wendelin Niedlich (Kuratorin der Ausstellung im Literaturhaus Stuttgart, 20.12.2017 bis 23.3.2018)
  • Ins Blaue! Natur in der Literatur (Kuratorin, mit dem Literatrhaus München und unodue, 23.3. bis 7.10.2018, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, künstlerische Beratung Judith Schalansky, u.a. mit Anita Albus, Marcel Beyer, Arno Geiger, Durs Grünbein, Eva Menasse, Martin Mosebach, Péter Nádas, Marion Poschmann, Teresa Präauer, Christoph Ransmayr, Jan Wagner)
  • Fontane.200/Autor (Kuratorin der Ausstellung im Museum Neuruppin, 30.3. bis 30.12.2019, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes)

Monographien und monographische Ausstellungskataloge

  • fontane200/Autor, Hrsg. mit Katharina Schneider, 2019, in Vorb.
  • Ins Blaue! Natur in der Literatur, mit Tanja Graf, Karolina Kühn u.a., Stiftung Buch-, Medien und Literaturhaus München 2018.
  • Fehler aus zweiter Hand. Ein Gespräch in x Stichworten mit Hanns Zischler, von »Tanzen« über »Kapitulieren« bis »Haresu lieben«, Marbach a.N. 2016.
  • Das bewegte Buch, mit Claus Pias u.a., Marbach a.N. 2015.
  • Die Seele, mit Karlheinz Bohrer, Horst Bredekamp, Ulrike Draesner, Wilhelm Genazino und Hans Ulrich Gumbrecht, Marbach a.N. 2015, darin »Die Ausstellung«, S. 66–363.
  • Der Wert des Originals, mit Gottfried Boehm und Ulrich Raulff, Marbach a.N. 2014.
  • Kafkas Mäuse Marbach a.N. 2013.
  • Kassiber. Verbotenes Schreiben, mit Arno Barnert, Ulrich von Bülow, Jan Bürger, Helga Raulff, Ulrich Raullf und Ellen Strittmatter, Marbach a.N. 2012.
  • Schicksal. Sieben mal sieben unhintergehbare Dinge, mit Ulrich Raulff, Peter Sloterdijk und Ellen Strittmatter, Marbach a.N. 2011, darin »Die Ausstellung«, S. 74–155.
  • Ernst Jünger. Arbeiter am Abgrund, mit Karlheinz Bohrer, Helmuth Lethen und Stephan Schlak, Marbach a.N.  2010, darin »Ernst Jünger. Der Textarbeiter«, in Verb. mit Ellen Strittmatter und Sonja Lehmann, S. 103–219.
  • Randzeichen. Nebenwege des Schreibens, mit Ulrich Raulff, Heinrich Steinfest und Ellen Strittmatter, Marbach a.N. 2010.
  • Autopsie Schiller. Eine literarische Untersuchung, Marbach a.N. 2009. Ausstellungstexte
  • Wandernde Schatten. W.G. Sebalds Unterwelt, mit Ben Hutchinson, Ulrich von Bülow, Kurt Forster, Michael Niehaus und Ellen Strittmatter, Marbach a.N. 2008, darin u.a. »Bild-Felder aus W.G. Sebalds Nachlass«, mit Ellen Strittmatter, S.10–83.  Ausstellungstexte
  • Ordnung. Eine unendliche Geschichte, mit Helga Raulff u.a., Marbach a.N. 2007.
  • Hermann Hesse. Diesseits des Glasperlenspiels, Marbach a.N. 2002.
  • Mörike im Regal, Städtisches Museum Ludwigsburg, Ludwigsburg 1999.
  • Erzeugte Bedeutungen. Das literarische Werk um 1800 Würzburg 1996 (Dissertation 1994).

Editionen und edierende Ausstellungskataloge:

  • Michael Krüger: Unverhofftes Wiedersehen. Karten lesen, mit Dietmar Jaegle, Marbach a.N. 2016.
  • Reisen. Fotos von unterwegs, mit Johannes Kempf, Marbach a.N. 2014.
  • Um 1950. Alfred Andersch: Fotostreifen, Marbach a.N. 2014.
  • August 1914. Literatur und Krieg, mit Fritz Stern, Ulrich Raulff und Arno Barnert, Marbach a.N. 2013.
  • LSD. Der Briefwechsel von Albert Hofmann und Ernst Jünger 1947 bis 1997, mit Friederike Knüpling, Helmut Lethen und Cord Riechelmann, Marbach a.N. 2013.
  • » Du sagst immer, wir sind ein Gespräch«. Vorlassbesichtigung bei Ursula Ehler und Tankred Dorst, mit Ulrich von Bülow, Marbach a.N. 2013.
  • Hermann Hesses erstes Fotoalbum. 1903-1916, Marbach a.N. 2012.
  • 1912. Ein Jahr im Archiv, mit Felicitas Hartmann, Thomas Thiemeyer, Yvonne Schweitzer u.a., Marbach a.N. 2012.
  • Franz Kafka: Geteilte Post: 28 Briefe an Grete Bloch, mit Hans-Gerd Koch und Dietmar Jaegle, Marbach a.N. 2011.
  • Ich liebe Dich!, mit Michael Lentz und Sibylle Lewitscharoff, Marbach a.N. 2011, darin »Die Ausstellung«, S. 55-267.
  • Franz Kafka: Briefe an Ottla, mit Dietmar Jaegle, Marbach a.N. 2011.
  • Das Theatrum Mundi des Justinus Kerner. Klebealbum, Bilderatalas, Collagenwerk, mit Andrea Fix, Marbach a.N. 2010.
  • Martin Mosebach. Illustrationen, Marbach a.N. 2010.
  • Robert Gernhardt. Kippfiguren, mit Dietmar Jaegle und Kristina Maidtzinke, Marbach a.N. 2007.
  • In der Geisterfalle. Fotos aus dem Archiv aus drei Jahrhunderten, mit Ulrich Raulff und Ellen Strittmatter, Marbach a.N. 2006.
  • Franziska Gräfin zu Reventlow. Jugendbriefe, Stuttgart 1994.

Sammelbände und sammelbandähnliche Kataloge:

  • Ausstellungsästhetik. Artefakte – Wissen – Form, Hrsg. mit Oliver Ruf, Bielefeld 2019, in Vorb.
  • Museum und Ausstellung. Begriffe der Theorie und Praxis, Hrsg. mit Thomas Thiemeyer und Bernhard Tschofen, Göttingen 2015.
  • Franz Kafka. Der ganze Prozess, Hrsg. mit Dietmar Jaegle, Marbach a.N. 2013.
  • Zettelkästen. Maschinen der Phantasie, mit Susanne Fischer, Tania Hron, Jost Philipp Klenner, Petra McGillen, Norbert Miller, Martin Stingelin, Miriam Wenzel, Martin Warnke u.a., Marbach a.N. 2013.
  • Unterm Parnass. Die Dauerausstellung im Schiller-Nationalmuseum, Hrsg. mit Ulrich Raulff, Marbach a.N. 2009, darin »Die Ausstellung«, S. 162-289.
  • Vom Denken mit dem Zeigefinger, Hrsg. mit Marcel Lepper, Göttingen 2007.
  • Denkbilder und Schaustücke. Das Literaturmuseum der Moderne, mit Dietmar Jaegle, Katja Leuchtenberger, Helga Raulff u.a., Marbach a.N. 2006.
  • Lexikon Literatur, Hrsg., Stuttgart 2005, russ. Übersetzung 2009.
  • Reihenherausgeber der  Marbacher Kataloge 2004 bis 2016.
  • 100 Jahre Architektur für Literatur, mit Ulrich Ott und Alexander Schwarz, Marbach a.N. 2003.
  • Das Magazin-Magazin. Blütenlese auf Stichwort, mit Dietmar Jaegle, Marbach a.N. 2003.
  • Lexikon literaturwissenschaftlicher Grundbegriffe, Hrsg., Stuttgart 1999.

Aufsätze zur Literatur, Literaturgeschichte, Literaturtheorie und Ästhetik:

  • »Geld oder Geist. Sparen in der deutschen Literatur«, in: Robert Muschalla (Hrsg.), Sparen. Eine deutsche Tugend, Deutsches Historisches Museum 2018. 
  • »Fliegende Sätze. Christoph Ransmayrs Poesie in Prosa«, in: Doren Wohlleben (Hrsg.), Christoph Ransmayr, TEXT + KRITIK, Göttingen 2018 (im Druck).
  • »Unfertige Texte. Ein philosophisch-philologisches Problem zwischen Arabeske und Fragment«, in: Christine Hehle, Hanna Delf von Wolzogen (Hg.),  Formen ins Offene. Die Produktivität des Fragmentarischen, Berlin 2018.
  • Nicht-Lesen. Die Entzauberung einer Vorstellung, in: Günter Figal (Hrsg.),  Internationales Jahrbuch für Hermeneutik, Tübingen 2013, S. 5–14.
  • Literatur und Raum. Über Dreidimensionalität als Kategorie der ästhetischen Erfahrung, in: Günter Figal (Hrsg.),  Internationales Jahrbuch für Hermeneutik, Tübingen 2012, S. 161–170.


  • »August 1914. Literatur und Krieg« (Einführung), in: August 1914. Literatur und Krieg, Marbach a.N. 2013, S. 4–70.

  • »›Schiller hat von Shakespeare großartig profitiert‹. Dialog zwischen Yvan Nagel und Klaus Reichert«, mit Jan Bürger, in:  Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 54 (2010), S. 725–773.
  • Unbemerkte Einverleibung. Max Kommerell und der russische Formalismus, in:  Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 54 (2010), S. 363–377.

  • Literatur als Heilmittel. Der Briefwechsel zwischen Hugo von Hofmannsthal und Ottonie von Degenfeld, 2009.

  • Double bind. Walter Benjamins Schreibweise, in: Detlev Schöttker (Hrsg.),  Walter Benjamin. Schrift Bilder Denken, Frankfurt a.M. 2004, S. 186–193.

  • »Der Leser als rückwärts gekehrter Autor. Sentimentalische Lektüren um 1800«, in: Harald Tausch (Hrsg.),  Historismus und Moderne, Würzburg 1996, S. 67–79.

  • Männlichkeit als poetisches Verfahren. Die Restauration epischer Strukturen im autobiographischen Roman des 20. Jahrhunderts, 1995. 
  • »Die Einweihung ins Gewöhnliche. Goethes ›Venetianische Epigramme‹«, in:  Goethe-Jahrbuch 110 (1993), S. 272–242.
  • 
»Eine Note zu einem Satz Jean Pauls, in:  Jahrbuch der Jean-Paul-Gesellschaft (1992), S. 332–340.

Aufsätze und Gespräche zur Materialität der Literatur:

  • »Materialität als Reflexion des Digitalen« (in Vorb.).
  • »Das Ansehen des Originals. Eine Replik auf Heinz Schlaffer«, in: Sinn und Form (in Vorb.).
  • »Gegen George. Max Kommerells Denk-Zeichnungen« (in Vorb.).
  • »Buch, Bibliothek und Papier«, in: Neil Holt, Stefanie Jacobs, Nicola von Velsen (Hrsg)., Papier: Material, Medium und Faszination, München 2018, S. 232–235.
  • »Papier, Schreiben und Literatur«, in: Neil Holt, Stefanie Jacobs, Nicola von Velsen (Hrsg)., Papier: Material, Medium und Faszination, München 2018, S.90–99.
  • Immaterialität/Materialität. Über ein Gegensatzpaar, bei dem im Fall der Literaturausstellung die Lage klar scheint, in: Lis Hansen, Janeke Schoene, Levke Teßmann (Hrsg.), Das Immaterielle ausstellen, Bielefeld 2017, S. 34–64.
  • »Die ersten Dinge kommen später. Dada im Museum«, in: Ursula Amrein und Christa Baumberger (Hrsg.),  Dada: Performance & Programm, Zürich 2017, S. 223–237.
  • Papierplätze. Über materielle Formen der Inspiration, in: Günter Figal, Hans Hubert und Thomas Klinkert (Hrsg.),   Die Raumzeitlichkeit der Muße,Tübingen 2016, S. 309–337.
  • »Clockwork Orange. Friedrich Kittlers Mond-Farben-Kartei«, in:  Zeitschrift für Ideengeschichte 1/2016, S. 97–106.
  • Schreiben als Träumen. Die Einklebungen in Ernst Jüngers Tagebüchern und Manuskripten, in:  Ernst-Jünger-Studien 7: Freiheit (2015), Hrsg. von Georg Knapp, Tübingen 2015, S. 37–7 2.
  • Goethes Wilhelm Meister mit den Füßen gelesen, 2013.
  • »Poetische Alben«, in: Anke Kramer, Annegret Pelz (Hrsg.),  Organisationsform narrativer Kohärenz, Göttingen 2013, S. 74–88.
  • »406 Fotos, auch für geschlossene Augen«, Einleitung in:  Hermann Hesses erstes Fotoalbum. 1903–1916, Marbach a.N. 2012, S. 5–24.
  • »Es beginnt mit einer unbewussten Linie«. Ein Gespräch mit Martin Mosebach über das Zeichnen beim Schreiben, in:  Martin Mosebach. Illustrationen, Marbach a.N. 2010, S. 5–15.
  • »Sebald aus dem Nachlass gelesen«, in: Ulrich von Bülow, Heike Gfrereis, Ellen Strittmatter (Hrsg.),  Wandernde Schatten. W. G. Sebalds Unterwelt, Marbach a.N. 2008, S. 226–234.
  • Kobold im Reich der Gespenster. Das Manuskript von Aby Warburgs Aufsatz über amerikanische Chap-Books, in:  Zeitschrift für Ideengeschichte (2007), H. 4, S. 97–112.
  • »Corneilles Runzeln. Nonverbale Konstruktionsweisen von Autorschaft in Briefen«, in: Detlev Schöttker (Hrsg.),  Adressat: Nachwelt. Schreiben und Überleben in Briefen, München 2007, S. 71–86.

Aufsätze und Gespräche zur Theorie und Praxis der Literatur- und Archivausstellung (Auswahl):

  • »Aura and non-aura. Seeing Literature (anew) in recent types of literature exhibitions«, mit Friederike Knüpling, in Kerstin Barnd (Hrsg.),   Monuments and Monumentality. Museums, Media, Memory, in Vorb.
  • »Was ist eine Vitrine? Aufbewahrungs- und Zeigesysteme 1800 – 1900 – 2000«, in: Oliver Ruf, Stefan Neuhaus (Hrsg),  Designästhetik. Theorie und soziale Praxis, Bielefeld 2019. in Vorb.
  • »Performing Boredom. Über den Eigensinn von Literatutausstellungsobjekten«, in: Klaus Kastberger, Stefan Mautrer, Christian Neuhuber (Hrsg), Schauplatz Archiv. Objekt, Narrativ, Performanz, Berlin 2019, in Vorb.
  • »Literaturtheorie als Literaturdidaktik. Das Gründungskonzept des Literaturmuseums der Moderne«, in: Christine Ott, Dieter Wrobel (Hrsg.),  Öffentiche Literaturdidaktik. Grundlegungen in Theorie und Praxis,Berlin 2018, S. 193– 208.
  • »Ein Museum für Literatur«, mit Katja Leuchtenberger und Alexander Schwarz, in: Sandra Hofmeister (Hrsg)., David Chipperfield Architects. Architektur und Baudetails, München 2018, S. 134–149.
  • Immaterialität/Materialität. Über ein Gegensatzpaar, bei dem im Fall der Literaturausstellung die Lage klar scheint, in: Lis Hansen, Janeke Schoene, Levke Teßmann (Hrsg.), Das Immaterielle ausstellen, Bielefeld 2017, S. 34–64.
  • Das ist kein Papier. Die Marbacher Literaturmuseen wurden 10, in:  Bibliothek. Forschung und Praxis, H. 41, Bd. 2, Berlin 2017, S. 193–201.
  • »Archiv«, in: Heike Gfrereis, Thomas Thiemeyer und Bernhard Tschofen (Hrsg.), Museum und Ausstellung. Begriffe der Theorie und Praxis, Göttingen 2015, S. 14–33.
  • Aufstand der Sachen. Das Literaturarchiv als Literaturmuseum, in: Alf Lüdtke und Tobais Nanz (Hrsg.), Laute, Bilder, Texte: Register des Archivs, Göttingen 2015, S. 119–123.
  • Was liest man, wenn man sieht? Überlegungen zum Verhältnis von Literatur, Material, Original und Ausstellung, in: Britta Hochkirchen und Elke Kollar (Hrsg.), Materialität und Ereignis, Bielefeld 2015, S. 43-51.
  • »Fünf Bausteine zu einem virtuellen ›Jungen Exilmuseum‹«, mit Annika Christof, Johannes Kempf, Ellen Strittmatter und Martina Wolff, in: Jahrbuch für Exilforschung (2013).
  • »Die dritte Dimension. Ausgestellte Textualität bei Ernst Jünger und W.G. Sebald«, mit Ellen Strittmatter, in: Katerina Kroucheva, Barbara Scharff (Hrsg)., Kafkas Gabel. Interdisziplinäre und intermediale Aspekte von Literaturvermittlung, Bielefeld 2013, S. 25–52.
  • Das Gesicht der Poesie. Die neue Dauerausstellung im Schiller-Nationalmuseum, in: Hellmut Th. Seemann,  Thorsten Valk (Hrsg.), Literatur ausstellen. Museale Inszenierungen der Weimarer Klassik, Jahrbuch der Klassik Stiftung Weimar, Göttingen 2012, S. 269–282.
  • Arbeit am unscheinbaren Exponat. Eine Theorie der Literaturausstellung in der Praxis eines Literaturmuseums, in: Anne Bohnenkamp, Sonja Vandenrath (Hrsg.), Wort-Räume, Zeichen-Wechsel, Augen-Poesie. Zur Theorie und Praxis von Literaturausstellungen, Göttingen 2012, S. 265–282.
  • »Literaturausstellen als Erkenntnisform«, mit Ulrich Raulff, in: Anne Bohnenkamp, Sonja Vandenrath (Hrsg.), Wort-Räume, Zeichen-Wechsel, Augen-Poesie. Zur Theorie und Praxis von Literaturausstellungen, Göttingen 2012, S. 101–108.
  • Man kann die Exponate unterschiedlich lesen und vernetzen. Heike Gfrereis im Gespräch mit Bettina Habsburg-Lothringen, in: Bettina Habsburg-Lothringen (Hrsg.),  Schlaglichter auf ein Format, Bielefeld 2012, S. 11–17.
  • »Marbach. Olymp und Hades der Literatur in der schwäbischen Provinz«, in: Peter Steinbach, Reinhold Weber, Hans-Georg Wehling (Hrsg.),  Baden-Württembergische Erinnerungsorte. 60 Jahre Baden-Württemberg, Stuttgart 2012, S. 532–539.
  • »Dé-construire en exposant: Ernst Jünger, travailleur au bord de l‘abîme aux Archives littéraires allemandes de Marbach«, in:  La revue der la Bibliothèque nationale et universitaire de Strasbourg (2011), H. 3, S. 40-47.
  • »Körperspur und Zeitstempel. Exil als Thema im Literaturmuseum der Moderne«, mit Verena Staack, in: Lutz Winckler (Hrsg.), Jahrbuch für Exilforschung (2010), S. 47–66.
  • Didaktik des Schweigens. Das Literaturmuseum der Moderne, in:  Der Deutschunterricht, 6 (2008), S. 20–29. 
  • »Obras eternas de la fantasia: el museo de literatura moderna de Marbach«, in: Nerter. Una revista dedicada a la Literatura, el Arte y el Conocimiento 12 (2008), S. 29-35. Italienisch: »Cantiere eterno della fantasia. Il Museo letterario dell‘età moderna a Marbach«, in: Maria Gregorio, Axel Kahrs (Hrsg.),  Esporre la letteratura. Percorsi, pratiche, prospettive, Bologna 2009, S. 219-226.
  • »Nexus, stilus, fluxus. Die Dauerausstellung im Literaturmuseum der Moderne«, in: Christian Schnittich (Hrsg.),  Die Kunst der Inszenierung von Inhalten im Raum. Architektonische Konzepte zur Gewinnung der Aufmerksamkeit von Besuchern, München 2009, S. 32–35.
  • »Walhalla der Literatur«, Gespräch mit Frank Maier-Solgk, in:  Neue Museen in Europa: Kultorte für das 21. Jahrhundert, Stuttgart 2008. S. 58–65.
  • »Nichts als schmutzige Finger. Soll man Literatur ausstellen?«, in: Heike Gfrereis, Marcel Lepper (Hrsg.), Vom Denken mit dem Zeigefinger, Göttingen 2007, S. 81–88.
  • »Warten, Lauern, Panik. Podiumsgespräch mit Wilhelm Genazino, Ulrich Raulff und Wolfgang Rihm am 15. Januar 2006 im Literaturmuseum der Moderne«, in:  Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft 51 (2007), S. 370–384.
  • »Kafka, Celan, Benn und all die Anderen. Museum und digitale Medien. Podiumsgespräch mit Andreas Seibert und Alexander Schwarz«, in: P.C. Hall (Hrsg.), Mainzer Tage der Fernsehkritik 2007, Mainz 2007.
  • »Der Raum der Wiederkehr«, in: Denkbilder und Schaustücke. Das Literaturmuseum der Moderne, Marbach a.N. 2006, S. 29–3 9.
  • Von der Apotheose des Dichters hin zur Ausstellung des Sichtbaren in: Sabine Autsch, Michael Grisko, Peter Seibert (Hrsg.),  Atelier und Dichterzimmer in neuen Medienwelten, Bielefeld 2005, S. 221–227.
  • »Über Tradition und Moderne der Marbacher Museums- und Ausstellungskonzeption«, Gespräch mit Michael Grisko, in: Sabine Autsch, Michael Grisko, Peter Seibert (Hrsg.),  Atelier und Dichterzimmer in neuen Medienwelten, Bielefeld 2005, S. 229–238.
  • »Lob des Schattens, Bewahrung des Feuers. Nutzerüberlegungen zu zweierlei Museen für die Literatur«, in: 100 Jahre Architektur für Literatur, Marbach a.N. 2003, S. 41–65.
  • »Das Eigentliche ist ohnehin unsichtbar. Über Literaturausstellungen«, mit Roland Kamzelak, in:  Jahrbuch für Kulturmanagement 6 (2002), S. 37–61.

Lexikon- und Handbuchbeiträge (Auswahl):

  • »Ausstellungen«, in: Rolf Parr, Gabriele Radecke, Peer Trilcke (Hrsg.), Fontane-Handbuch, Berlin 2019, in Vorb..
  • »Archive und Literaturmuseen«, in: Susanne Scholz, Ulrike Vedder (Hrsg.), Handbuch Literatur und materielle Kultur, Berlin 2018, S. 383–385.
  • »Sebalds Nachlass«, mit Ulrich von Bülow, in: Michael Niehaus, Claudia Öhlschläger (Hrsg.), Sebald-Handbuch, Stuttgart 2017, S.73–77.
  • Thing, in: Vincent Barletta (Hrsg.),  Closeness and Contemporary Culture (2018) und Forma de Vida (2017/18). 
  • »Ausstellung«, in: Marcel Lepper, Ulrich Raulff (Hrsg.),  Handbuch Archiv, Stuttgart 2016, S. 225–235.
  • »Ausstellungen und Museen«, in: Michael Maaser, Gerrit Walther (Hrsg.),  Handbuch Bildung, Stuttgart 2011, S. 335–339.

Kleine Edita (Auswahl):

  • »Grau. Wilhelm von Humboldt und Karl Friedrich Schinkel über das Unbunte« (in Vorb.)
  • »Eugen Gottlob Winklers Sizilien, in: Sinn und Form (2014), Heft 3, S. 385–395.
  • »Schreib- und Schiessübungen. Ein bislang unbekanntes Heft mit alten Erzählungen« der Brüder Jünger«, in: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 2014 (58), S. 80–9.
  • »Maulwurf in den Erdreichen der Seele. Ein Himmelsbrief aus der Sammlung von Armin T. Wegner«, in: FAZ, 10. Januar 2014.
  • Hermann Hesse: ›O wilde Nächte‹«, Marbacher Faksimile, Marbach a.N. 2001.

Katalogbeiträge (Auswahl):

  • »Ohne Punkt und Komma? Bilder einer Poesie im Gehen«, in:  Farbpoesie zwischen Fantasie und Wirklichkeit. Cantastorie der Puppenspielerfamilie Maldera und Parisi aus der Sammlung Würth, Künzelsau 2016, S. 21–30.
  • »Die Plakate der Puppenspieler oder warum Kühlschränke beim Lesen helfen«, in: Farbpoesie zwischen Fantasie und Wirklichkeit. Cantastorie der Puppenspielerfamilie Maldera und Parisi aus der Sammlung Würth, Künzelsau 2016, S. 45–60.
  • »Neu sehen. Kesslers Reise um die Welt« in: Harry Graf Kessler – Flaneur durch die Moderne, Berlin 2016, S. 2-7.
  • Mignon oder Goethes Kunst, Sätze zu bauen, in: Anne Bohnenkamp, Sonja Vandenrath (Hrsg.),  Wort-Räume, Zeichen-Wechsel, Augen-Poesie. Zur Theorie und Praxis von Literaturausstellungen, Göttingen 2012, S. 315–320.
  • »Wie ein Schweizer denken. Schillers Wortsammlung zum Wilhelm Tell«, in:  Unterm Parnass. Die Dauerausstellung im Schiller-Nationalmuseum, hrsg. mit Ulrich Raulff, Marbach a.N. 2009, S. 29–32.
  • »Schillers Ringe«, in:  Unterm Parnass. Die Dauerausstellung im Schiller-Nationalmuseum, hrsg. mit Ulrich Raulff, Marbach a.N. 2009, S. 93–95.
  • »Mörikes Zauberschrift«, in:  Unterm Parnass. Die Dauerausstellung im Schiller-Nationalmuseum,  hrsg. mit Ulrich Raulff, Marbach a.N. 2009, S. 107–110.
  • »Hermann Hesses Skizze der Schule Eschholz aus den Vorarbeiten des Glasperlenspiels«, in: Wolfgang Nerdinger u.a. (Hrsg.), Texträume – Beziehungszauber zwischen Architektur und Literatur (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Pinakothek der Moderne München), München 2006, S. 528f. Spanische Übersetzung: »El juego des los abalorios«, in: Juan Calatrava, Winfried Nerdinger (Hrsg.),  Arquitectura escrita, Madrid 2010, S. 290–291.
  • »Ein Film von Alexander Kluge über Heiner Müller«, in: Jochen Meyer (Hrsg.),  Antike in Sicht. Strandgut aus dem Deutschen Literaturarchiv, Marbach a.N. 2004, S. 104–1 07.

Zeitschriften- und Zeitungsbeiträge (Auswahl):

  • Reihe »Kunststück der Woche«, in: Marbacher Zeitung, 2017f. (u.a. über DanteMozart, Donald Judd, John Lennons Sonnenbrillen, Alexander Kluge, Leonad Cohen, Goethe, Rilke, Nabokovs Lolita, Vermeer, Zigaretten von Hirst und Pamuk, Turner, Hölderlin, Caspar David Friedrichs Eisemeer, Loving Vincent, Adalbert Stifter, Palladio, Zumthor,  Thomas Mann, Robert Walser, Beethoven, Jessye Norman, Fritz Wunderlich, Jean Paul, Sappho, Sviatoslaw Richter, Schumanns Träumerei, Musil, Gernhardt, Paula Modersohn, Raumschiff Enterprise, Gottfried Kelllers Der grüne Heinrich, Marina Abramovic, Ansel Adams).
  • »Präverbal und postmodern? Der Erste Weltkrieg in der Literatur«, in: Politik & Kultur. Die Zeitschrift des Deutschen Kulturrates, 2/2018.
  • »Doch zum Weinen? Unsere komische deutsche Literatur«, in: Das Magazin der 5plus (Heft 17, 2017), S. 9-14.
  • »Die Farbendenker. Goethe, Schiller und Humboldt«, in: P.M. History. Deutsche Klassik (2018, im Druck).
  • Reihe »Berühmte Briefwechsel«, in: P.M. History 2017f. (u.a. Napoléon und Joséphine, Ludwig II. und Richard Wagner, Stalin und Churchill, Gudrun Ensslin und Bernward Vesper, Franz Kafka und Max Brod, Franz Marc und Else Lasker-Schüler, Albert Einstein und Max Born, Hermann Hesse und Stefan Zweig, Ingeborg Bachmann und Paul Celan, Sigmund Freud und C.G.Jung, Ernest Hemingway und F. Scott Fitzgerald, Paula und Otto Modersohn, Arnold Schönberg und Wassily Kandinsky, Henri Fabre und Charles Darwin, Plinius und Trajan, Karl Marx und Friedrich Engels).
  • Karten aus erster Hand, Fehler aus zweiter? Ein Gespräch mit Hanns Zischler, Seite drei, Deutsches Literaturarchiv Marbach 2016.
  • Weil wir viele Köpfe haben. Ein Plädoyer für das Spielen in einem Literaturmuseum, in: Faces of Interior 2/2016 (Themenheft »Play«) , S. 5-10.
  • Letztes oder erstes Handauflegen. Die Kathmandu Library von Christian Kracht und Eckhart Nickel in Marbach, Seite drei, Deutsches Literaturarchiv Marbach 2015.
  • »Natürlich Kunst. Literatur als mobile Kulturlandschaft«, in: WeinLeseBuch, Marbach 2015.
  • Selber schaffen. Friedrich Schiller als Ideenhäuslesbauer, in: Magazin der Kulturregion Stuttgart 2015, zs. mit Sandra Potsch.
  • »Mit Mund und Magen in den Museen des Deutschen Literaturarchivs Marbach«, in: WeinLeseLand Marbach & Bottwartal 1/2015.
  • »Im Krieg ist das Werk ein Form des Überlebens«, in: Zeitschrift BuB. Bibliothek und Information 2014 (66), Heft 3, S. 204-207.
  • 1914. Ist Krieg ausstellbar?, Gespräch mit Angelica Francke und Christine Kowalski, in: Restauro 4/2014, S. 40–45.
  • »August 1914 im Tagebuch der Literatur«, in: Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung 2/2014, S. 10–13.
  • 1914. Literatur im Krieg, Portal des Goethe-Instituts.
  • »Kafka 1914«, Gespräch mit Uta Baier, in: Parnass 1/2014.
  • Bild der Woche, Sonntag Aktuell, 23.3.2015, S. 6.
  • Rezension zu Fritz Franz Vogel, Das Handbuch der Exponatik. Vom Ausstellen und Zeigen, in: Geschichte der Germanistik 43/44 (2013).
  • »Über Bilder und Bücher«, in: Das Magazin der 5plus 1/2012, S. 8–13.
  • »Zeichen unter der Lupe. Kleist lesen« (Signos bajo la lupa ¿Se puede exhibir la literatura? ¿Cómo se hace visible el lenguaje? Caminos de exploración que conducen a Heinrich von Kleist (1777–1 811) en los museos de literatura de Marbach), in: Kulturmagazin des Goethe-Instituts (Winter 2011/12), S. 58/59.
  • »Wann ist eigentlich … ein schönes Gedicht?«, in: GEO Thema (2008), H. 10: »Schönheit«, S. 138.
  • »Im Bauch der Prinzessin«, in:  Magazin der Kulturstiftung der Länder, H. Juli 2008.Spanisch: »En el vientre de la princesa: al archivo alemán de literatura de Marbach«, in: Nerter.  Una revista dedicada a la Literatura, el Arte y el Conocimiento 12 (2008), S. 36–3 9.
  • FragebogenGEO Wissen (2008), H. 1.
  • »Die Literatur zwischen Archiv und Museum«, mit Ulrich Raulff, in: Bauwelt 97, H. 23 (2006).
  • »Ein Museum für Literatur«, mit Katja Leuchtenberger und Alexander Schwarz, in: Detail 46 (2006), H. 9, S. 958–969.
  • »Ludwigsburger Buchstabenleser«, in: Kalender 2004, Ludwigsburg 2003, S. 106–110.
  • »Aus einer Saubohne die ganze Welt herauslesen«, Gespräch mit Peter Frömmig, in: Der Literat 44 (2002), H. 9, S. 9–11.
  • »Die ferne Geliebte. Bettine Brentano«, in: Frankfurter Rundschau, 14.8.1999.
  

SS 2018

  • Lyrik lesen. Modelle einer expansiven Poetik
    Gedichte gehören zu den kleinen Formen. Sie sind so kurz, so eigenwillig formatiert und so deutlich verdichtet, dass sie meist schon auf den ersten Blick und beim ersten Hören als Gedicht auffallen. Anders als ihr literarisches Gegenstück, der Roman, sind Gedichte als Ganzes ablösbar vom Buch, vom Papier und - wenn wir sie auswändig kennen - selbst von der Schrift. Sie können also ihre Aggregatzustände nahezu beliebig ändern. Vom Blatt ins Buch auf die Wand oder den Boden, aus dem Kopf in die Luft, vom Mund aufs T-Shirt …

    Ob wir dabei allerdings jeweils denselben Text lesen oder doch nicht, was sich an einem poetischen Text im Verhältnis zu seiner jeweiligen Materialiät und Medialität und damit auch zu seiner jeweiligen historischen und topographischen Dimension ändert, was schon und was noch ein Gedicht ist, wie eng und wie weit die Lyrik definiert werden und mit welchen Modellen sie begriffen werden kann und ob es vielleicht doch auch resistente und renitente, unablösbare und unterwandelbare Gedichte gibt – das ist Gegenstand dieses Seminars.

    Das Blockseminar findet in drei Tagesworkshops statt (9.45 bis 15.30 Uhr, jeweils Freitags, 27. April, 25. Mai und 29. Juni, Vorbesprechung am 13. April von 9.45 bis 11.15 Uhr): 1. Lyrik theoretisch, auf dem Papier, im Buch und im Original, 2. Open lyrics, 3. Poetische Modelle der Expansion und Konzentration.

    Zur Vorbereitung: Jurij Lotman: Die Struktur literarischer Texte; Roman Jakobson: Linguistik und Poetik; Karlheinz Stierle: Lyrik - eine Gattung zweiter Ordnung?; Rüdiger Zymner: Lyrik. Umriss und Begriff.
  • Ausstellungsexkursion Ins Blaue! Natur in der Literatur
    Die Natur ist eines der großen Themen der Weltliteratur und ihre größte Reibungsfläche: Wir erfinden überhaupt erst Bilder, Metaphern und Geschichten, um die Natur auf menschliche Maßstäbe zu bringen – und uns darüber hinwegzutäuschen, dass sie gerade eins nicht tut: sich für uns interessieren. Sie ist nicht unser Spiegelbild. Dennoch reden wir von Bergrücken und grüner Lunge, erkennen Rittersporn, Eisenhut und Vergissmeinnicht, lassen den Regen und die Tiere sprechen. 

    Für das  Literaturhaus München hat Heike Gfrereis die Naturkräfte in der Literatur zusammen mit dem Gestalterbüro unodue in einem Kombinationsspiel aus Texten, Bildern und Räumen eingefangen, das von Homer und Pindar über Jean Paul und Hölderlin, Goethe und Stifter, Franz Kafka und Robert Gernhardt, von Sappho über Bettina Brentano, Nelly Sachs und Ingeborg Bachmann zur Gegenwartsliteratur führt, zu Marcel Beyer und Arno Geiger, Nora Gomringer und Durs Grünbein, Judith Schalansky und Christoph Ransmayr. Das Ziel: Die in 2.500 Jahren Weltliteratur manifestierte poetische Lust an der Natur mit ihren Schönheiten und Schrecken für Ausstellungsbesucher mit Haut und Haar erfahrbar zu machen.  

    Was sind die besonderen Möglichkeiten, was die Begrenzungen einer solchen Ausstellung im Umgang mit einem traditionell anthologischen und motivgeschichtlichen Gegenstand? Wie entsteht überhaupt eine Ausstellung und in diesem Fall: eine, die weniger auf den Wert des Originals als die Kreativität ihrer Besucher setzt?

    Die Exkursion findet am 22. Juni statt (9 bis 21 Uhr). Teilnahmebegrenzung: 15. Vorbesprechung: 13. April, 11.30 bis 13 Uhr.

WS 2017/18

  • Fontanes Romane 2
    Am Beispiel von Fontanes Romanen werden im Seminar unterschiedliche Methoden des literaturwissenschaftlichen Analyse gezeigt, angewandt und reflektiert. Im ersten Seminarblock stand das Close Reading der Texte im Mittelpunkt, im zweiten Block werden sie noch einmal unter zwei anderen, scheinbar konträren Perspektiven untersucht: vom Material der Entstehung aus und von der Materialität der Struktur aus, die mit Techniken der Digital Humanties sichtbar werden können. Ausgangspunkt werden dabei Fontanes Notizbücher sein: https://fontane-nb.dariah.eu/index.html. Erste Sitzung: 20. Oktober, 9.45 bis 11.15 Uhr. Gastworkshop mit Gabriele Radecke, Leiterin der Fontane-Abeitsstelle in Göttingen, am 7. Dezember 2017 (18 Uhr).

SS 2017

  • A rose is a rose is a rose oder: Wann, wie, wo und warum ist ein Ding ein Ding.
    Seminar und Keynote, Summerschool  Auf_der_Spur_der_Dinge. Zum Sammeln und Ausstellen musealer Objekte, 25. bis 29. September 2017, Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck.
  • Das sichtbare Individuelle. Die Nachlässe von Friedrich Schiller, Ernst Jünger und W.G. Sebald im Deutschen Literaturarchiv Marbach
    Studientag Sichtbarkeiten des Archivs, Curatorial Studies der Goethe-Universítät Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem MMK, 1. und 2. Juni 2017.
  • Ausstellungsdinge und Ausstellungsräume  (Institut für Kunstgeschichte)
    Raum und Zeit, Form und Bedeutung entstehen auch in Ausstellungen durch die Beziehungen der Gegenstände zueinander. Sie sind nichts, was vorher und an sich da ist. Doch können wir das Zusammenspiel der unterschiedlichen Ausstellungselemente empirisch-historisch beschreiben und daraus ein präzises Begriffswerkzeug für die Ausstellungskritik wie eine Vision für die kuratorische Arbeit entwickeln? Diese Frage steht beim Besuch aktueller und der Rekonstruktion historischer Ausstellungen im Mittelpunkt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Kunstausstellung, wo das Beziehen der Gegenstände aufeinander bislang vor allem als künstlerisches Verfahren (Stichwort: Installation) und weniger als zentrales Element der kuratorischen Praxis analysiert worden ist.
  • Fontanes Romane 1  (Institut für neuere deutsche Literatur)
    Von der Sorge geplagt, ihm könne der Stoff zum Schreiben ausgehen (und damit auch die Grundlage für sein Einkommen), sammelt Fontane unermüdlich, was er sieht, liest und vor allem auch hört – Namen, Menschen, Orte, Dinge, Ereignisse, Gespräche, Sätze, Wörter. Aus diesen Stoffsammlungen entstehen dann, zum Teil über Jahrzehnte hinweg, seine Romane, ebenso wie andere seiner Texte. Das heißt: Fontane schreibt ab, schneidet aus, ordnet um, klebt ein, dreht die Papiere buchstäblich auf den Kopf, dekonstruiert und konstruiert, findet und erfindet, zerschneidet und spannt Fäden, macht aus unverbundenem Stückwerk etwas plausibles und zusammenhängendes, scheinbar sinnvolles Ganzes, je nach den Gesetzen des Markts und der gewählten Gattung. Der Raum der Texte, die so entstehen, ist einer, der quer zur Zeit steht – zu Epochenbrüchen, Krisen, Revolutionen, Kriegen, Abgründen des Fortschritts – und sie doch ins Zentrum stellt: nichts ist, wie es war, nichts wird, wie es ist, nichts war, wie es scheint. Diese Labilität, die Fontane vor allem durch das kontrastierende Spielen mit wiederkehrenden Wendungen erzeugt, steckt seine Figuren wie seine Leser an. Wir bewegen uns auf unsicherem Boden. –Am Beispiel von Fontanes Romanen werden im Seminar unterschiedliche Methoden des literaturwissenschaftlichen Analyse gezeigt, angewandt und reflektiert werden. Im ersten Seminarblock steht das Close Reading der Texte im Mittelpunkt, im zweiten Block (im Wintersemester) die Annäherung aus zwei scheinbar konträren Perspektiven: vom Material der Entstehung aus und von der Materialität der Struktur aus, die mit Techniken der Digital Humanties sichtbar werden können. Lektürehinweis: Vor dem Sturm, Cécile, Irrungen, Wirrungen, Meine Kinderjahre, Effi Briest, Der Stechlin.

WS 2016/17

SS 2016

  • Hängen, Stellen, Legen: Wie Ausstellungen Exponate machen
  • Lyrik, Bild und Text (Beratung eines Projekts an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Klasse Uli Cluss)
  • Christoph Ransmayr (Ausstellungsprojekt mit Doreen Wohlleben und Studierenden und Promovierenden der Universität Heidelberg)

WS 2015/16

  • Wie viel weiß der Autor? Archiv und Text bei Schiller, Sebald und Handke  Mit Dietmar Jaegle, Sandra Potsch und Richard Schumm

SS 2015

  • Mediengeschichte, Literaturtheorie und Lesepraxis: Was passiert mit der Literatur im Buch?  Mit Liliane Weissberg

WS 2014/15

  • Warum Mörike lesen  Mit Sandra Potsch

SS 2014

  • Sehen und Lesen. Literatur im Archiv Mit Liliane Weissberg, Johannes Kempf, Sandra Potsch, Thomas H. Schmidt und Christoph Willmitzer.

WS 2013/14

  • Kafkas Prozess. Seite für Seite

SS 2013

  • Heidegger lesen

WS 2012/13

SS 2012

  • Zettelkästen  Mit Ellen Strittmatter
  • Organizing exhibitions (Graduiertenschule »Theories and Practices of the Archive«, in Kooperation mit der University of Kent, Deutsches Literaturarchiv Marbach)

WS 2011/12

  • Liebe und Literatur

SS 2011

  • Schicksal. Zur textkonstituierenden Funktion eines großen Begriffs

SS 2010

  • Literaturgeschichte zeigen  Mit Martina Wolff

WS 2009/10

  • Große Texte des 18. und 19. Jahrhunderts im Archiv gelesen II

SS 2009

  • Hängen oder Legen. Kunst und Literatur ausstellen Mit Marion Ackermann, umgesetzt von Katharina Schneider und Anna Janistinova, Management-Akademie der Studienstiftung des deutschen Volkes in Koppelsberg.
  • Große Texte des 18. und 19. Jahrhunderts im Archiv gelesen I

SS 2008

  • Literaturvermittlung im Museum, mit Verena Staack

SS 2007

  • Friedrich Schiller lesen (Arbeitsgruppe der Sommerakademie der Studienstiftung des deutschen Volkes in Olang)

SS 2006

  • Von Fontane, Rilke und Kafka zu Nina Hagen, Mayröcker und Gadamer. Führungen durch das Literaturmuseum der Moderne, mit Marlene Müller

WS 2004/05

  • Friedrich Schiller, mit Frank Druffner und Martin Schallhorn
  • Wie lässt sich Literatur ausstellen?, mit Roland Kamzelak (WS 2003/04, zs. mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg / Institut für Kulturmanagement)

SS 1999

  • Stefan George
  • Mörikes Texte ausgestellt
  • Einführung in die Literaturwissenschaft
  • Existenzgründerinitiative Uni-Textbüro, mit Dirk Mende und Michael Kienzle 9, ♦  Georg Elser  Jud Süß    Eduard Pfeiffer)

WS 1998/99

  • Kleists Dramen
  • Einführung in die Literaturwissenschaft
  • Existenzgründerinitiative Uni-Textbüro, mit Dirk Mende und Michael Kienzle 9, ♦  Georg Elser  Jud Süß    Eduard Pfeiffer)

SS 1998

  • Einführung in die Literaturwissenschaft
  • Existenzgründerinitiative Uni-Textbüro, mit Dirk Mende und Michael Kienzle 9, ♦  Georg Elser  Jud Süß    Eduard Pfeiffer)

WS 1997/98

  • Kafka
  • Rhetorik von Prosatexten
  • Einführung in die Literaturwissenschaft
  • Existenzgründerinitiative Uni-Textbüro, mit Dirk Mende und Michael Kienzle 9, ♦  Georg Elser  Jud Süß    Eduard Pfeiffer)

SS 1997

  • Kontextanschlüsse, mit Heinz Schlaffer
  • Goethes »Wahlverwandtschaften«
  • Einführung in die Analyse von Verstexten
  • Vers- und Strophenformen des 18. Jahrhunderts
  • Existenzgründerinitiative Uni-Textbüro, mit Dirk Mende und Michael Kienzle 9, ♦  Georg Elser  Jud Süß    Eduard Pfeiffer)

WS 1996/97

  • Stilanalyse
  • Erzähltexte des 16. Jahrhunderts
  • Existenzgründerinitiative Uni-Textbüro, mit Dirk Mende und Michael Kienzle 9, ♦  Georg Elser  Jud Süß    Eduard Pfeiffer)

SS 1996

  • Theorie der Lyrik
  • Schreiben als Methode des Lesens
  • Erzähltheorie

WS 1995/96

  • Rilke
  • Lyrik vor 1770

SS 1995

  • Stifters »Nachsommer«
  • Das Epigramm, mit Heinz Schlaffer
  • Einführung in die Literaturwissenschaft

WS 1994/95

  • Autobiographien der Männlichkeit
  • New Historicism

WS 1993/94

  • Verserzählungen

Geboren 1968 in Stuttgart-Bad Cannstatt.

1988–92 Studium der Germanistik und Kunstgeschichte in Stuttgart, Tübingen und Marburg (M.A., »sehr gut«), daneben Reiseleitungen und Stadtführungen (Stuttgarter Wochenblatt), journalistische Tätigkeiten (u.a. für die Frankfurter Rundschau, die Stuttgarter Zeitung und das Amtsblatt der Stadt Stuttgart) und Museumsmitarbeit (Sammlungsinventarisierung, Führungen und Ausstellungen am Städtischen Museum Ludwigsburg).

Juni 1994 Promotion in Literaturwissenschaft (»summa cum laude«) mit einer Arbeit über Systemimmanenz am Beispiel von Kleists Marquise von O.
September 1994 – Oktober 1999 wiss. Mitarbeiterin an der Universität Stuttgart (Institut für neuere deutsche Literatur, Lehrstuhl Heinz Schlaffer), im Wintersemester 1993/94 und von 2003 bis 2013 Lehrbeaufragte, seit 2013 Honorarprofessorin.

Oktober 1999 – Oktober 2001 Mitarbeiterin im Atelier Lohrer Stuttgart, Freie Architekten. Zuständig für Ausstellungsdramaturgie und audiovisuelle Medien, bürointerne Projektleitung verschiedener Ausstellungen (u.a. Troia. Traum und Wirklichkeit, Archäologiepark Vicus Belginum Morbach und Europäisches Gartenkunstmuseum Schloss Benrath).

Seit November 2001 Leiterin der Museumsabteilung im Deutschen Literaturarchiv Marbach. Verantwortlich für die Ausstellungen, Publikationen und Bildungsprogramme der beiden Marbacher Literaturmuseen einschließlich aller Werbemittel und social-media-Aktivitäten. Gründungskonzept für das Literaturmuseum der Moderne (David Chipperfield Architects, Eröffnung 2006) inkl. der Programmlinien für Wechselausstellungen, Kataloge, Werbemittel, digitale und virtuelle Ausstellungselemente, Museumspädagogik, Literaturvermittlung und museumsbezogene Forschungsprojekte, Relaunch aller vorhandenen Publikations- und Werbemedien, Schaffung eines nachhaltig nutzbaren Ausstattungsfundus, Einrichtung eines offenen Literatur- und Museumslabors für Kinder, Jugendliche und Studierende sowie eines erweiterten Museumsshops, Aufbau einer Abteilung und eines festen Netzwerks von freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bereich der Konzeption, Gestaltung und Produktion von Ausstellungen, der Literaturvermittlung und der Besucherbetreuung, Einrichten eines Volontariats mit internationalen Austauschmöglichkeiten und Vernetzung von Forschung, Museumsarbeit und Lehre. Kuratorin u.a. der Dauerausstellungen im Literaturmuseum der Moderne und im Schiller-Nationalmuseum sowie zahlreicher Wechselausstellungen (u.a. Ordnung. Eine unendliche Geschichte, W. G. Sebald. Wandernde Schatten, Autopsie Schiller, Ernst Jünger. Arbeiter am Abgrund, Schicksal. 6 x 6 unhintergehbare Dinge, Ich liebe Dich!, Kassiber. Verbotenes Schreiben, Kafkas Mäuse, Zettelkästen. Maschinen der Phantasie, Der ganze Prozess, August 1914. Literatur und Krieg, Der Wert des Originals und Das bewegte Buch). 

Ausstellungen und Projekte u.a. in Zusammenarbeit mit Gottfried Boehm, Bernd Busch, David Chipperfield Architects, Tankred Dorst und Ursula Ehler, Hans Magnus Enzensberger, Péter Esterházy, Günter Figal, Kurt W. Forster, Arno Geiger, Wilhelm Genazino, Marco Goecke, Rainald Goetz, Nora Gomringer, Hans Ulrich Gumbrecht, Thomas Hettche, Anselm Kiefer, Brigitte Kronauer, Michael Krüger, Freddy Langer, Michael Lentz, Helmut Lethen, Sibylle Lewitscharoff, Sigrid Löffler, Thomas Meinecke, Martin Mosebach, Peter Nadás, Matthas Politycki, Ernst Osterkamp, Albert Ostermaier, dem PEN-Zentrum Deutschland, Claus Pias, Christoph Ransmayr, Wolfgang Rihm, Michael Roes, Kathrin Röggla, Judith Schalansky, Stephan Schlak, Peter Sloterdijk, Werner Spies, Heinrich Steinfest, Christoph Stölzl, Ilija Trojanow, Klaus Wagenbach, Liliane Weissberg, David Wellbery, Ulrich Woelk und Hanns Zischler.

Von Januar 2017 bis Juni 2019 ruhendes Beschäftigungsverhältnis für freie Ausstellungs- und Forschungsprojekte (unter anderem für eine Ausstellung zu Theodor Fontane 2019 in Neuruppin und als Partner von »Formundinhalt. Ausstellungen und mehr«).

  • 2017 Einladung als Visiting Scholar an der University of Stanford, Department of Comparative Literature
  • 2016 Vorschlag als Fellow für das Wissenschaftskolleg Berlin (2018/19)
  • 2013/14 Einladung als Fellow an den SFB »Muße. Konzepte, Räume, Figuren« der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • 2011/12 Einladung als Fellow ans Wissenschaftskolleg Berlin
  • 1992–94 Stipendiatin der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg und der Promotionsförderung der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • 1990–92 Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes