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Italienzentrum

Zentrum für deutsch-italienische Veranstaltungen zu Wissenschaft und Kultur

Programm 2018

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Mittwoch, 13. Juni (Wiederholung der ausgefallenen Veranstaltung vom 2. März)

Dott. Domenico Guzzini

Design to be used and re-used.
Das Familienunternehmen Guzzini

Die Leuchten und Lampen des Familienunternehmens Guzzini aus Recanati (Provinz Macerata) findet man heutzutage in zahlreichen Wohnungen, Restaurants und Hotels in über 85 Ländern weltweit. Diese Erfolgsgeschichte basiert vor allem auf der Qualität und der kreativen Innovation der hergestellten Produkte als Ergebnis des Zusammenspiels zwischen Funktionalität und Ästhetik.

 

Eine Veranstaltungdes Italienischen Kulturinstitut Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Italienzentrum Stuttgart

Ort: Universitätsbibliothek Stuttgart, Vortragssaal, Holzgartenstr. 16

Zeit: 18 Uhr

 

Dienstag, 29. Mai

Deutsch-italienische Tagung

Infinito 200: Il mondo poetico di Leopardi


L’Infinito (Die Unendlichkeit), 1819 von Giacomo Leopardi

im Alter von 21 Jahren verfasst, gilt als das  liebste Gedicht der Italiener. Dieser einzigartige poetische Text steht im Mittelpunkt der kurzen Tagung, die sich vorgenommen hat, das Interesse für den Dichter und Philosophen Leopardi in Deutschland lebendig zu erhalten und neu zu wecken.  

Vorträge:
18.00 Uhr
Davide Rondoni (Rom)
Commento all’Infinito

Mit seinem „Commento“ möchte der Dichter Davide Rondoni versuchen, in die menschliche Dimension des Infinito einzudringen, ja das Gedicht erfahren zu lassen. Poesie hängt mit Körperlichkeit zusammen, sie ist wie ein tanzender Leib.  Welchen Preis fordert die Kunst im Leben eines Menschen? Wie hoch war der Preis an Leid und Kraft, den der junge Leopardi für sein Werk zahlen musste? Rondoni  vertraut der „immaginazione attiva“. Erinnerungen und Bewegungen, Bilder und Präsenzen erscheinen ohne bewusste Wirkung vor unseren Augen. Das Leben hat einen sound, einen Rhythmus, ein Lied.
Die punktuelle Interpretation Rondonis soll das Staunen über die Schönheit und die Tiefe des bekannten Gedichts erwecken.

18.45 Uhr
Franca Janowski (Stuttgart)
Zwiesprache der Unendlichkeit: Leopardi und Rilke - eine Begegnung

Leopardis Infinito ist stets erneut ins Deutsche übertragen worden. Die bemerkenswerte Version von Rainer Maria Rilke von 1912 gibt Anlass, über die Kunst der Übersetzung von Dichtung nachzusinnen. Ist der Versuch, eine Sprache zu finden, die Form und Geist, Melodie und Sinn des Originals  bewahrt, zum Scheitern verurteilt? Ist solch ein Versuch der Übertragung, die zwischen stilistischer Empathie und Eineignung eine Balance sucht, nicht vielmehr ein kreativer Akt?   
Das Unendliche zu erfassen ist nicht möglich; aber den Dichtern gelingt es, diese Dimension der Wahrnehmung durch metaphorische  Figuren, als sinnliche Erfahrung vom Leben und Tod poetisch ausdrücken. Obwohl Rilke und Leopardi  in ihren philosophischen Grundüberzeugungen einander fern sind, begegnen sich  in der Kunst, spekulative und poetische Momente zu verschmelzen. Rilke hat die Grundsituation des Infinito nacherlebt. Zwei Orte: Recanati im Frühjahr-Herbst 1819 und Duino im Winter 1912-13 spiegeln die  geistige Verwandtschaft zwischen zwei „poeti pensanti“, die jede sprachliche und zeitliche Grenze überwindet.    

19.30 Uhr
Barbara Kuhn (Eichstätt)
Tutt’i tedeschi sono scomparsi (De Sanctis) – Anmerkungen zu Leopardis paradoxer Präsenz in deutschen Landen

Schon De Sanctis mußte bei seiner in der Schweiz gehaltenen Vorlesung feststellen, dass diesseits der Alpen zwar für Petrarca großes Interesse bestand, für Leopardi, den offenbar niemand kannte, hingegen nicht, obwohl er seinen Hörern durchaus hätte näherstehen können. Schließlich wurde nicht nur Leopardis Name außerhalb Italiens erstmalig in Deutschland erwähnt; auch seine Texte wurden schon sehr früh und werden bis in die Gegenwart immer wieder ins Deutsche übersetzt. Dennoch ist bis heute das Werk im deutschen Sprachraum, gemessen an seiner Bekanntheit und Bedeutung in Italien, vergleichsweise wenig präsent, wenn nicht gar für viele nahezu inexistent. Um solcher Absenz wenigstens in kleinem Maßstab ein wenig abzuhelfen, wird der Vortrag sowohl der Rezeption und Nicht-Rezeption Leopardis in deutscher Sprachraum nachgehen als auch anhand in den letzten Jahren entstandenen Übersetzungen von und Auseinandersetzungen mit Leopardis Werk versuchen, der Präsenz Leopardis hierzulande etwas größeren Raum zu verschaffen – wohl wissend, daß auch hier gilt: „e il naufragar m’è dolce in questo mare“ oder, in Felix Philipp Ingolds Version des Infinito: „ in diesem Meer zu kentern, denk ich, ist das Glück.“

Ort: Universitätsbibliothek, Holzgartenstr. 16
Zeit: 18.00 Uhr-20.30 Uhr

Freitag, 18. Mai

Terre d'artista – Die Emilia-Romagna von Laura Zuccheri (Malerin und Comiczeichnerin), Sandro Campani (Schriftsteller) und Emiliano Mazzoni (Musiker)

(in italienischer und deutscher Sprache)

Drei Künstler, die aus der gleichen Gegend der Emilia-Romagna kommen und trotz ihrer unterschiedlichen Wege (Emiliano Mazzoni ist in der Heimat geblieben, Sandro Campani hat es in die Stadt und Laura Zuccheri sogar nach Deutschland verschlagen) doch alle den eigenen Wurzeln verbunden geblieben sind. Die Emilia-Romagna, ihre Landschaft, die Menschen und Orte, aber auch die Gerüche und Farben sind ihre Inspirationsquelle und die Basis ihrer künstlerischen Ausdruckskraft. In einem Experiment, das die Grenzen der einzelnen Künste überschreitet und die Möglichkeiten eines Gesamtkunstwerks auslotet, erzählen uns alle drei von ihrer terra di origine, jeder in seiner eigenen künstlerischen Sprache und dennoch in einer einzigen Sprache: der Universalsprache der Kunst.

Sandro Campani ist 1974 geboren und aufgewachsen in Vitriola, einer kleinen Ortschaft in Val Dragone, noch in der Provinz von Modena, allerdings an der Grenze zu Reggio Emilia. Der Vater aus Reggio Emilia, die Mutter Modena, sind beide Eltern aus dem Apennin.Aufgewachsen mit Steinbeck und Pavese, Faulkner, Flannery O’Connor und Fenoglio, hat Sandro Campani sich immer eine Vorliebe für diese Schriftsteller bewahrt, die sich der Landschaft widmen, die die Landschaft wie einen Protagonisten behandeln, die sich auf Beschreibungen verstehen und durch die beschriebenen Gegenstände erzählen. In diesem Sinn hat auch David Lynch einen unverzichtbaren Einfluß auf Campani: „ohne Twin Peaks würde ich nicht schreiben, wie ich schreibe.“ Mit dem Schreiben beginnt er mit einem großen Maß an Reflexion und mit der Absicht, eher spät, mit 25 Jahren, zu publizieren – ganz nach dem Vorbild von Emidio Clementi. Aus dem ersten Kurs bei Clementi entsteht Sputati, der allererste Text, den Campani in einer Anthologie veröffentlicht. Das eigentliche Début erfolgt 2004 in BLOODY EUROPE!, einer Anthologie, mit der der Verlag „Playground“ in Rom geboren wird. 2005 erscheint wiederum bei Playground Campanis Erstlingsroman È dolcissimo non appartenerti più; im November 2010 bei Italic Peqoud der Erzählband Nel paese del Magnano, gefolgt vom Roman La terra nera (2013) bei Rizzoli. Sein jüngster Roman, Il giro del miele, ist 2017 beim renommierten Verlag Einaudi veröffentlicht worden. Als Gitarrist hat Campani die „Sycamore Trees“ gegründet (drei CDs mit Liveaufnahmen zwischen 1997 und 2002) und anschließend die „Ismael“, für die er auch die Texte betreut. „Schreiben ist für mich die einzige Möglichkeit, Ordnung in die Dinge zu bringen und sicher zu sein, daß ihre Gesichter nicht verschwinden, dort, wo es zu spät ist, um zu ihnen zurückzukehren; es ist die einzige Möglichkeit, meiner Heimat mit Worten das zurückzugeben, was ich ihr mit den Händen nicht geben kann.“

Emiliano Mazzoni wurde in den Bergen geboren und lebt in den Bergen: er stammt aus der Gegend von Modena, aus Piandelagotti, einem Ort in 1200 m Höhe. Nach zahlreichen Erfahrungen als Sänger in verschiedenen Bands folgen ab dem Jahr 2012 erste Erfahrungen als Solist, wobei er sich selbst auf dem Klavier begleitet. Es entstehen die Aufnahmen Ballo sul posto (2012, Gutenberg Records/IRD) und zwei Jahre später Cosa ti sciupa (Gutenberg Records/IRD), eine CD, die enthusiastische Kritiken erhält und den kommunikativen Horizont des Projekts erweitert. Es folgen einige Konzerte, bei denen Mazzoni von einer Band begleitet wird, die den Namen Trii Bak Avanti erhält (Mirko Zanni, Gitarre, und Samuele Lambertini, Schlagzeug), bevor er wieder ins Studio zurückkehrt. Mit dem Beitritt zum Label "Private Stanze" im Jahr 2016 erscheint Profondo Blu (Private Stanze/Audioglobe). Im Frühjahr 2017 bringt er halb im Scherz, halb im Ernst eine Vinylplatte mit dem Titel Cocktail 7 heraus (Private Stanze/audioglobe), mit Anklängen an Dance und Elektropop, die eine Wende zum Pop anzukündigen scheint, von der aber noch keiner weiß, ob er sie vollziehen wird. Alle seine Aufnahmen sind in Koproduktion mit Luca A. Rossi entstanden. Emiliano Mazzoni möchte ein Chanson-/ cantautore-Projekt im klassischen Sinn verkörpern, in völliger Unabhängigkeit von Genres und ihren Grenzen, und mit einem Seitenblick auf die großen Chansonniers, durch die wir den Chanson lieben gelernt haben und die seine Seele sind.

Laura Zuccheri ist 1971 in Budrìo, in der Nähe von Bologna, geboren. Ihre Karriere als Comiczeichnerin beginnt im Jahr 1992, als sie für die Zeitschrift Ken Parker Magazine arbeitet. Seit der Übernahme des Magazins durch den Verlag „Sergio Bonelli Editore“ im Jahr 1993 sind zahlreiche Comics für Bonelli Editore entstanden. Unter anderem hat Laura Zuccheri neben Ken Parker viele Nummern der Detektiv-Reihe Julia gezeichnet. Im Jahr 2013 wird sie als erste Frau beauftragt, das Cover der bekannten Western-Reihe Tex Willer zu gestalten. Im Jahr 2006 beginnt ihre Zusammenarbeit mit Sylviane Corgiat, mit der sie die beim französischen Verlag „Les Humanoïdes Associés“ verlegte, vierbändige Fantasy-Reihe Les Épées de verre (Verlag Les Humanoïdes Associés, dt. Die Gläsernen Schwerter, Splitter-Verlag) gestaltet. Im Jahr 2011 erhält sie bei den „Lucca Comics & Games“, einem der wichtigsten Festivals für Comics und Animation, den Preis als beste Zeichnerin für Ilango (zweiter Band der Serie Die Gläsernen Schwerter). Durch ihre Erfahrungen als Comiczeichnerin entdeckt Laura Zuccheri die Malerei. Ihre Arbeiten sind durch amerikanische Maler und Zeichner des 19. und 20. Jahrhunderts beeinflußt, wie z.B. Remington, Russell, Rockwell, Layendecker, Sargent, Wyeth, russische Maler wie Repin, Shishkin, Serov, Aivazovsky, Kramskoi, und europäische Künstler wie Larsoon, Sorolla, Boldini. Hauptsächlich widmet sie sich Landschaften. „Through my paintings I want to transmit my love for nature and its value for humanity.“

Eintritt: 12 Euro (ermäßigt 8 Euro)
Ort: Theaterhaus Stuttgart, T4, Siemensstraße 11, Stuttgart-Feuerbach
Zeit: 20 Uhr

Eine Veranstaltung des Italienzentrums der Universität Stuttgart und des AERS – Associazione Emilia-Romagna in Stuttgart e.V. in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Stuttgart und dem Theaterhaus Stuttgart

 

Weitere Infos und Tickets

Dienstag, 24. und Mittwoch, 25. April

Convegno internazionale / Colloque international

Corpo, lingue, arti: verso un apprendimento attivo, attivato e attivante delle lingue straniere /
Corps, langues, arts : vers un apprentissage actif, activé et activant des langues étrangères

Il ruolo fondamentale svolto dal «corpo in azione» nell’apprendimento delle lingue è stato messo in evidenza da numerosi pedagoghi, psicologi cognitivi e specialisti di pratiche artistiche. «Incarnare» una lingua straniera attraverso l’esercizio del teatro, della musica, della danza, del cinema, delle arti plastiche e figurative, permette di appropriarsi delle strutture sintattiche e grammaticali e, al tempo stesso, facilita l’assimilazione dei ritmi, delle sonorità e dei contenuti culturali propri di questa lingua. Confrontandosi alle pratiche artistiche, l’allievo è chiamato a svolgere compiti le cui logiche esulano dalla sfera puramente linguistica. Questo processo gli permette di concentrarsi sui nuovi ostacoli e di superare le inibizioni legate alle difficoltà grammaticali e alla povertà di vocabolario, limiti linguistici che, uniti alla mancanza di fiducia in se stessi, limitano le capacità d’espressione orale. L’obiettivo di questo convegno, che si terrà il 24 e 25 aprile 2018 a Stoccarda, è di riunire e far dialogare, attraverso interventi teorici e laboratori pratici, gli insegnanti di lingua che ricorrono all’esperienza estetica e alla creazione artistica per potenziare la capacità di apprendimento dei loro allievi.

Organisation: Dr. Arianna De Sanctis (Montpellier), Dr. Sabrina Maag In collaborazione con il dipartimento di Teatro dall'Université Paul Valéry,Montpellier 3, con il laboratorio di ricerca RIRRA21 (Montpellier), con la Pädagogische Hochschule Karlsruhe e con l'Istituto Italiano di Cultura Stoccarda

Ort: Universitätsbibliothek Stuttgart, Vortragssaal, Holzgartenstr. 16
Beginn: 9.15 Uhr

Freitag, den 16. März

Film di Ferzan Özpetek (2003)

In Italia a scuola di regia: La finestra di fronte

Introduzione in italiano: Dr. Rossana Lucchesi

La storia dell’umanità è fatta di storie personali, cariche spesso di dolorose tragedie che possono tuttavia, per la forza che possiedono, diventare d’esempio e induci a realizzare, forse, i nostri sogni. Notevole la prova d’attore di Massimo Girotti nella sua ultima interpretazione.

Eine Veranstaltung des Italienzentrums der Universität Stuttgart und des italienischen Kulturinstituts Stuttgart. Originalfassung mit italienischen Untertiteln.

Ort: Istituto Italiano di Cultura, Kolbstr. 6, Stuttgart
Zeit: 19.00 Uhr

Freitag, 09. März

Film di Ferzan Özpetek (2001)

In Italia a scuola di regia: Le fate ignorante

Introduzione in italiano: Dr. Rossana Lucchesi

La tranquilla routine quotidiana di Antonia e Massimo viene interrotta da un’improvvisa tragedia che rivela la vita parallela di Massimo all’interno di una comunità LGBT. Una scoperta che tuttavia a dare confronto e slancio alla vita di Antonia, magistralmente interpretata da Margherita Buy.

Eine Veranstaltung des Italienzentrums der Universität Stuttgart und des italienischen Kulturinstituts Stuttgart. Originalfassung mit italienischen Untertiteln.

Ort: Istituto Italiano di Cultura, Kolbstr. 6, Stuttgart
Zeit: 19.00 Uhr

Donnerstag, 08. März

Internationaler Frauentag

Berufe im Wandel der Zeit. Neue Rollen für die Frauen?

Dr. Rossana Lucchesi im Gespräch mit Annamaria Maisto (Bloggerin), Dr. Santina Piraino (Astrophysikerin) und Ing. Valeria Franzitta (Elektroingenieurin) zum Internationalen Frauentag

Wie haben sich Frauen im Laufe der Zeit beruflich entwickelt? Immer mehr Frauen arbeiten erfolgreich in „neuen“ Berufen, die einst reine Männerdomänen waren. Was hat sie in ihrer Berufswahl angetrieben und welche sind ihre Motivationen? Wir freuen uns, Ihnen drei interessante Frauen vorzustellen, die stellvertretend für viele andere in der heutigen Zeit stehen. Der Abend wir durch ein geselliges Beisammensein abgerundet.

Eine Veranstaltung des Italienischen Kulturinstitut Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Italienzentrum Stuttgart

Ort: Universitätsbibliothek, Vortragssaal, Holzgartenstr. 16
Zeit: 17 Uhr

 

 Freitag, 26. Januar

Mario Martone e Napoli. Morte di un matematico napoletano

Film del 1992
Introduzione in italiano: Dr. Rossana Lucchesi

Il film racconta l’ultima settimana di vita di Renato Cacciuoppoli, professore di matematico all’Università di Napoli, evidenziando i suoi complessi rapporti con la famiglia, gli studenti e la politica. Il film ha ricevuto il Gran Premio della Giuria al Festival del Cinema di Venezia. Al termine, l’ing. Giacomo Picicci ci racconterà la sua esperienza di giovane studente del professor Cacciuoppoli.

Eine Veranstaltung des Italienzentrums der Universität Stuttgart und des italienischen Kulturinstituts Stuttgart. Originalfassung mit italienischen Untertiteln.

Ort: Istituto Italiano di Cultura, Kolbstr. 6, Stuttgart
Zeit: 17.00 Uhr

 

 

Donnerstag, 25. Januar

Incontro con Matteo Corradini

Introduzione in italiano: Dr. Rossana Lucchesi

In occasione della “Giornata della memoria”, gli studenti di italiano dell’Università di Stoccarda avranno la possibilità di dialogare con Matteo Corradini, autore del libro “La repubblica delle farfalle”, una toccante testimonianza del lager di Theresienstadt.

Eine Veranstaltung des italienischen Kulturinstituts Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Italienzentrum der Universität Stuttgart und dem Verein „Freunde des italienischen Kulturinstituts Stuttgart e.V.“

Ort: Universität, Raum 17.52, Keplerstr. 17
Zeit: 14.00 Uhr

 

Über das Italien-Zentrum

Die Gründung des Italien-Zentrums geht auf eine gemeinsame Initiative des Italienischen Generalkonsulats Stuttgart, des Italienischen Kulturinstituts Stuttgart und der Abteilung Romanische Literaturen II der Universität Stuttgart zurück. Es ist am Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) angesiedelt, wo es die regionalen Schwerpunkte der kulturellen und wissenschaftlichen Kooperation bereichert. Zu den besonderen Merkmalen des Italien-Zentrums gehört die Auseinandersetzung mit zentralen Sektoren der italienischen Kultur, von der Wirtschaft über Wissenschaft, Technik und Design hin zu Fragen der europäischen Integration. Das Italien-Zentrum organisiert seine Aktivitäten in enger Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Stuttgart.

Zu den Aufgaben des Italien-Zentrums gehören die Entwicklung und Förderung interdisziplinärer Forschungsvorhaben, die Bereicherung des deutsch-italienischen Kulturaustausches und Wissenschaftsdialoges, der Ausbau des Netzwerkes mit italienischen Universitäten und die Vermittlung von Forschungsergebnissen in die Öffentlichkeit.

Im Rahmen von Gastvorträgen stellt das Italien-Zentrum bedeutende italienische Forscher dem breiten Publikum vor. Zugleich dienen die Gastvorträge dazu, den Studierenden der Universität Stuttgart einen direkten Einblick in das italienische Geistesleben zu ermöglichen und das Lehrangebot zu ergänzen. Die jährliche stattfindenden wissenschaftlichen Tagungen stellen eine wichtige wissenschaftliche Komponente des Italien-Zentrums und des Lehrstuhls dar und ermöglichen den Studierenden den Einblick in aktuelle Forschungsgebiete und Kontakte zu auswärtigen Wissenschaftlern und Institutionen.

Das Italien-Zentrum fördert Projekte der deutsch-italienischen Wissenschaftskooperation. Hierzu gehören Tagungen, Forschungskolloquien und Ausstellungen.

Kontakt

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Prof. Dr.

Georg Maag

Abteilungsleiter Romanische Literaturen II - Italianistik

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Dr.

Sabrina Maag

wissenschaftliche Mitarbeiterin