Aktuelles

Informationen zu Vorträgen, Tagungen und Workshops

Vorträge

  • 04.07.2018, 15.15 Uhr, 17.12 – Öffentliche Antrittsvorlesung von PD Dr. Toni Bernhart: Quantitative Literaturwissenschaft. Eine Vorgeschichte der Digital Humanities 
  • 06.06.2018, 13.00 Uhr, 17.71 – Dr. Sonja Arnold (DLA Marbach): Weltliteratur im Exil: der Nachlass von Erich Auerbach im Deutschen Literaturarchiv Marbach
  • 12.06.2018, 11.30–13.00 Uhr, 2.01 (Breitscheidstr. 2A) – Jun.-Prof. Dr. habil. Julia Stenzel (Mainz): Ein „wahrhaft historisches Volkstheater“. Neuerfindungen des Oberammergauer Passionsspiels seit dem 19. Jahrhundert (Vortrag im Rahmen der Vorlesung „Volksschauspiele“ (Bernhart)) [Einladung]
  • 20.06.2018, 13.00 Uhr, 17.71 – Prof. Dr. Karl A.E. Enenkel (Münster): Der emblematische Horaz als Handbuch der Ethik: Figurationen der Wissensvermittlung in Vaenius’ Emblemata Horatiana (1607)
  • 04.07.2018, 13.00 Uhr, 17.71 – Prof. Dr. Gottfried Boehm (Basel): Das Bild denken. Anmerkungen zum ikonischen Diskurs
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  • 08.11.2017, 13.00 Uhr, 17.15 – Prof. Dr. Alice Stašková (Jena): Aspekte des philosophischen Stils in Schillers Briefen Über die ästhetische Erziehung des Menschen
  • 14.11.2017, 17.30 Uhr, 17.22 – Prof. Dr. Aldo Venturelli (Karlsruhe/Urbino): Musil als Leser von Nietzsches Ecce homo
  • 29.11.2017, 13.00 Uhr, 17.15 – Prof. Dr. Roland Galle (Duisburg/Essen): Zur Verwendung des Begriffs „révolution“ durch Rousseau
  • 06.12.2017, 13.00 Uhr, 17.15 – Prof. Dr. Stephan Schwan (Tübingen): Die Bedeutung originaler Exponate und authentischer Orte für Besucher von (Literatur-)Ausstellungen
  • 13.12.2017, 13.00 Uhr, 17.15 – Dr. Enrico Müller (Bonn): Figuration und Thema in Platons Georgias
  • 24.01.2018, 17.00 Uhr, 11.32 – Prof. Dr. Christopher Balme (München): Globale Theatergeschichte und Digital Humanities
  • 03.05.2017, 13.00 Uhr, 17.71 – Prof. Dr. Stefanie Arend (Rostock): Eine überkonfessionelle Perspektive für das nachreformatorische Jahrhundert: Ternings Lob der Buchdruckerey (1640) und seine Sprüche des Ali (1641/1646)
  • 09.05.2017, 17.30 Uhr, 17.21 – Prof. em. Dr. Werner Stegmaier (Greifswald): Schreiben/Denken: Nietzsche – Wittgenstein
  • 17.05.2017, 13.00 Uhr, 17.71 – Prof. Dr. Alexander Košenina (Hannover): Tatort Württemberg: Schillers "Verbrecher" und die Anfänge der Kriminalliteratur
  • 31.05.2017, 13.00 Uhr, 17.71 – Dr. Toni Bernhart (Stuttgart): Volksschauspiele. Aspekte einer Gattung
  • 14.06.2017, 13.00 Uhr, 17.71 – Dr. Madeleine Brook (Stuttgart): Tänzerin, Sängerin, Muse: "Jazzfrauen" des deutschsprachigen Jazzromans der 1920er Jahre
  • 14.06.2017, 15.00 Uhr, 2.11 – Prof. Dr. Judith L. Ryan (Harvard): The Use and Abuse of Postcolonial Theory
  • 27.06.2017, 17.30 Uhr, 17.21 – Prof. Dr. Wolfgang Neuber (Berlin): Das Becksche Familienbuch (ca. 1465-1571). Ambition und Realität im Umfeld der Habsburger
  • 28.06.2017, 11.30 Uhr, 17.01 – Prof. Dr. Nicola Kaminski (Bochum): Literaturgeschichte(n). Anfänge germanistischer Literaturgeschichtsschreibung im frühen 19. Jahrhundert und was sich daraus lernen lässt
  • 05.07.2017, 13.00  Uhr, 17.71 – Dr. Marie Wokalek (Stuttgart): Zur Gestalt des Abenteurers bei Hoffmannsthal (Der Abenteuerer und die Sängerin)
  • 11.07.2017, 17.30 Uhr, 17.21 – Prof. Dr. Thomas Leinkauf (Münster): Das „Wunderbare“ in Philosophie und Poetik der Frühen Neuzeit
  • 08.11.2016, 16.00 Uhr, 17.51 – Prof. Dr. Peter-André Alt: Karthatische Dramaturgie. Freud und die Tragödie
  • 16.11.2016, 13.00 Uhr, 17.15 – Prof. Dr. Siegfried Lokatis und PD Dr. Thomas Keiderling: Verlage in der DDR
  • 07.12.2016, 13.00 Uhr, 17.15 – Prof. Dr. Andreas Kablitz: Bedeutung in Text und Bild
  • 14.12.2016, 13.00 Uhr, 17.15 – Prof. Dr. Wolfgang Detel: Können Fiktionen wahr sein? Zur Hermeneutik fiktionaler Literatur
  • 11.01.2017, 13.00 Uhr, 17.15 – Prof. Dr. Markus Hilgert: Materialtheoretisches
  • 01.02.2017, 13.00 Uhr, 17.15 – Prof. Dr. Stephan Füssel: Verlagsarchive und Verlagsgeschichte (Workshop)
  • 08.02.2017, 13.00 Uhr, 17.15 – Prof. Dr. Hubert Thüring: Ambivalenz in Robert Walsers früher Lyrik
  • 25.05.2016, 13:00 Uhr, 17.71 – Dr. Gabriella Pelloni: Ingeborg Bachmann: Neues aus dem Nachlass. Planung und Probleme einer Edition
  • 01.06.2016, 13:00 Uhr, 17.71 – Prof. Dr. Juliane Vogel: Tragischer Auftritt. Nietzsches "Die Geburt der Tragödie" im Licht ihrer Vorläufer
  • 08.06.2016, 11:30 Uhr, 17.01 – Prof. Dr. Michaela Holdenried: Interkulturelle Literatur - exemplarische Lektüren am Beispiel von Yadé Karas Selam Berlin und Yoko Tawadas Werk
  • 15.06.2016, 13:00 Uhr, 17.71 – Dr. Francesco Rossi: Die „Charakteristik“. Versuch einer Gattungsbestimmung und geschichtlicher Abriss
  • 22.06.2016, 13:00 Uhr, 17.71 – Prof. Dr. Eva Geulen: Plastische Zeit. Morphologie im 20. Jahrhundert

Tagungen und Workshops

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Nietzsches nachgelassene Aufzeichnungen und Entwürfe spielten und spielen in der Rezeption seines Denkens eine entscheidende Rolle. Bis heute herrscht keine Einigkeit darüber, welcher philosophische Status diesem Nachlass zukommt: Ist er bloß die überlieferte (Schreib-)Werkstatt eines stets werkorientiert arbeitenden Philosophen, welche seine intensiven Bemühungen um eine den Inhalten entsprechende Darstellungsform dokumentiert? Oder findet sich in ihm die Essenz von Nietzsches Philosophie, wie einst Martin Heidegger behauptete? Die diplomatische Transkription des Nachlasses in der KGW IX erlaubt es, die (philosophische) Relevanz desselben und sein Verhältnis zu den veröffentlichten Schriften neu zu problematisieren. Die kritische Lektüre einzelner Aufzeichnungen und Entwürfe soll den Ausgangspunkt für die Erarbeitung einer Hermeneutik bilden, die den besonderen Charakter des Nachlasses in Rechnung stellt und berücksichtigt, dass dieser mitunter anderen Strukturprinzipien unterliegt als die veröffentlichten Werke.

Programm

Organisiert von: Guilia Baldelli, Fabian MauchAxel Pichler, Susanna Zellini

Vor dem Hintergrund der gleichnamigen Clusterinitiative setzen sich Nachwuchswissenschaftler*innen der Universitäten Stuttgart und Tübingen mit den verschiedenen Herausforderungen auseinander, die literarische Texte und ihre Kontexte, digitale Möglichkeiten und interdisziplinäre Kollaborationen an das Verstehen stellen.

Programm
Organisiert von: Dîlan Cakir, Sandra Murr, Asrai Soos

Um das Verstehen zu verstehen, gilt es, seine Grenzen auszuloten. Besonders eignet sich hierfür der Blick auf jene Momente, in denen fehlinterpretiert, falsch oder anders verstanden wird. Diese stehen im Mittelpunkt des interdisziplinären Workshops „Missverstehen“ am 12. und 13. Januar 2018 an der Universität Stuttgart. Veranstalter sind das Stuttgart Research Centre for Text Studies (SRCTS) und das Institut für Literaturwissenschaft der Universität Stuttgart in Kooperation mit dem Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) und der Eberhard Karls Universität Tübingen (Graduiertenkolleg 1808: Ambiguität).

Programm
Organisiert von: Dr. Marie Wokalek

Burkinisch-deutscher Workshop im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft.

Programm
Organisiert von: Prof. Dr. Andrea Albrecht, PD Dr. Annette Bühler-Dietrich

Als einer der bedeutendsten Lyriker der deutschsprachigen Literatur hat Eduard Mörike seinen festen Platz in der Literaturgeschichte. Zu seiner erzählenden Prosa hat die Forschung bis heute – von einzelnen Ausnahmen abgesehen – keinen rechten Zugang gewinnen können. Das weite Spektrum seiner bisher vernachlässigten Erzähltexte reicht von Novellen über autobiographische Aufzeichnungen bis zu Berichten von Geistererscheinungen. Erstmals werden diese Texte hier in einer Zusammenschau diskutiert. Das Mörike-Bild hat sich in den vergangenen 20 Jahren erheblich verändert – eine Revision von Mörikes Erzähltexten wird womöglich weitere neue Impulse geben.

Programm
Organisiert von: Apl. Prof. Dr. Barbara Potthast

Das Konzept der Anerkennung nimmt derzeit eine zentrale Stellung in Philosophie und Sozialwissenschaft ein. Begreift man „Anerkennung“ mit Axel Honneth als praktischen Aspekt von Erkenntnis und als Modell reziproker sozialer Interaktion, so kommt jeder wissenschaftlichen Tätigkeit per se eine ethische Qualität zu. Dies gilt in hohem Maße auch für die Literaturwissenschaft. Auf dem Workshop soll im interdisziplinären Dialog das Konzept der Anerkennung, seine Reichweite und seine Anschlussfähigkeit insbesondere für die Literaturwissenschaft erörtert werden. Hier steht unter anderem zur Diskussion, wie Anerkennung in, von und durch Literatur funktioniert.

Organisiert von: Annika Differding, Jørgen Sneis, Tilman Venzl

Faschistisches Italien und nationalsozialistisches Deutschland. Ein interdisziplinärer Workshop.

Organisiert von: Prof. Dr. Andrea Albrecht

Die Jahrestagung des Zentrums für Klassikforschung war den Formen und Funktionen der Denkfigur des ordo inversus in ideengeschichtlicher Perspektive von der Antike über das Mittelalter und die Frühe Neuzeit bis ins 18. Jahrhundert gewidmet.

Organisiert von: Lutz Danneberg, Franziska Bomski und Andrea Albrecht

 

Ulrike Ganz

Sekretärin des SRC

 

Katja Klumpp

Sekretärin NDL II